Gedanken
Ehrenzeichen-Verleihung der Diözese Innsbruck mit Festakt im Haus der Begegnung

Ausgezeichnet mit dem Petrus-Canisius-Orden in Gold durch Bischof Hermann Glettler (l.) und Generalvikar Florian Huber (r.): Peter Koller, Elisabeth Medicus, Benedikt Erhard und Walther Prüller.
  • Ausgezeichnet mit dem Petrus-Canisius-Orden in Gold durch Bischof Hermann Glettler (l.) und Generalvikar Florian Huber (r.): Peter Koller, Elisabeth Medicus, Benedikt Erhard und Walther Prüller.
  • Foto: Diözese Innsbruck/Zimmermann
  • hochgeladen von Arno Cincelli

Glettler: Kirche lebt in vielen Menschen, die ihre Charismen einsetzen.

TIROL (ciaIn einem Festakt im Haus der Begegnung wurden am Freitagnachmittag durch Bischof Hermann Glettler und Generalvikar Florian Huber viermal der Petrus-Canisius-Orden an verdiente Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben und 52 Ehrenzeichen an verdiente Laien im Ehrenamt der Kirche vergeben.

Glettler: Auszeichnung im Sinne Jesu für alle, die andere ausgezeichnet behandeln

Bischof Hermann Glettler bedankte sich bei den Ehrenzeichenträgern für ihr weitreichendes, ehrenamtliches Engagement. Kirche lebe in vielen Menschen, die ihr Herzblut, ihre Zeit, ihre Energie und ihre Charismen einsetzen, so der Bischof. Und er merkte an: „Nicht alle auszeichnungswürdigen Menschen können wir heute auszeichnen. Viele arbeiten oft unbemerkt im Hintergrund. Nehmen Sie die Auszeichnung stellvertretend auch für viele andere an!“ Kirchliche Auszeichnung im Sinne Jesus gäbe es für jene, die andere ausgezeichnet behandeln, die Dienst für andere tun, so der Bischof. Den neuen Petrus-Canisius-Ordensträgern dankte Glettler besonders, „dass sie in vorbildlicher Weise ein ganzheitliches Verantwortungsbewusstsein zeigen“. Der Orden sei für die Diözese ein Zeichen der Dankbarkeit für die Unterstützung der Kirche in der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Petrus-Canisius-Orden an vier verdiente TirolerInnen

Den Petrus-Canisius-Orden erhielten vier TirolerInnen. Ausgezeichnet wurden der langjährige Chefredakteur der Tiroler Kronenzeitung, Walther Prüller und der langjährige Leiter der Tiroler Landesgedächtnisstiftung, Peter Koller. Ebenso mit dem Petrus-Canisius-Orden geehrt wurden der langjährige stellvertretende Vorstand der Abteilung Kultur des Landes Tirol, Benedikt Erhard, sowie die ärztliche Direktorin der Tiroler Hospizbewegung, Elisabeth Medicus.

Der Petrus-Canisius-Orden in Gold zeichnet Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Medien, Kunst oder Kultur aus, welche sich in Ausübung ihrer Tätigkeit besondere Verdienste bei der Unterstützung der Kirche erworben haben.

52 Ehrenzeichen in Gold und Silber

18 Ehrenzeichen in Gold und 34 in Silber vergaben Bischof Und Generalvikar an verdiente Laien im Ehrenamt der Kirche. Siehe nachstehende Liste.

Josef Mariacher aus der Innsbrucker Pfarre St. Paulus erhielt das Ehrenzeichen in Silber posthum verliehen. Mariacher war nach dem Beschluss der Ehrenzeichenkommission verstorben. Verwandte und der Pfarrer von St. Paulus, Paul Kneußl, konnten die Auszeichnung entgegennehmen.

Die Ehrenzeichen der Diözese Innsbruck werden als öffentliche Anerkennung an verdiente Laien im ehrenamtlichen Dienst für Glaube und Kirche und besonderes Engagement für die Kirche verliehen. Kriterien für die Verleihung des Ehrenzeichens sind etwa besonderes Engagement im pastoralen Dienst, am und im Kirchenraum, administrative Leistungen, Leistungen im sozialen, kulturell-gesellschaftlichen oder im Bildungsbereich bzw. modellhafte Leistungen.

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