Gedanken
Personelle Veränderungen in drei Leitungspositionen der Diözese Innsbruck

Elisabeth Rathgeb hat 15 Jahre das Seelsorgeamt geleitet.
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Wechsel in Seelsorgeamt, Finanzkammer und in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation stehen bevor

INNSBRUCK (dibk). In einem Schreiben informierte Generalvikar Florian Huber die MitarbeiterInnen der Diözese Innsbruck über kommende personelle Veränderungen in der Leitung von Seelsorgeamt, Finanzkammer und in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation:

Bischof Hermann Glettler leitet seit Dezember 2017 die Diözese Innsbruck und hat bereits zu Beginn seiner Tätigkeit mit den Ernennungen von Florian Huber zum Generalvikar und von Jakob Bürgler zum Bischofsvikar für missionarische Pastoral inhaltliche und personelle Schwerpunktsetzungen vorgenommen. Beide Bestellungen erfolgten auf die Dauer von fünf Jahren.

Für Bischof Hermann Glettler ist wichtig, dass auch künftig zentrale Leitungsämter der Diözese nicht über mehrere Funktionsperioden mit derselben Person besetzt werden. Damit soll eine größere Vielfalt an Charismen und Stärken für die Gestaltung von Kirche in einer sich stark verändernden Gesellschaft zum Einsatz kommen.

Seelsorgeamt

Mit 31. August 2019 endet somit für Elisabeth Rathgeb die mittlerweile dritte Funktionsperiode als Seelsorgeamtsleiterin. 15 Jahre hat sie das Seelsorgeamt umsichtig, kompetent und engagiert geleitet. In diese Zeit fallen der Neubau des Bildungshauses St. Michael, die Umsetzung der Seelsorgeräume, drei Pfarrgemeinderatswahlen, das Diözesanjubiläum im Jahr 2014 mit dem Gesprächsprozess „Die Zeichen der Zeit erkennen“ und der Jugend-Tournee, eine große Hausbesuchsaktion, der Aufbau der ehrenamtlichen Altenheimseelsorge und die erfolgreiche Initiative „Exerzitien im Alltag“. Ein besonderes Anliegen war ihr die Ausbildung und Unterstützung der Ehrenamtlichen in verschiedensten kirchlichen Diensten. Auch die diözesane Nachhaltigkeitsstrategie und viele andere Projekte in Seelsorge und Erwachsenenbildung wurden von ihr letztverantwortlich begleitet. Seit zwei Jahren ist sie auch Vorsitzende der österreichischen SeelsorgeamtsleiterInnen-Konferenz.

Mag. Elisabeth Rathgeb bleibt im Dienst der Diözese und wird nach Beendigung ihrer Leitungsfunktion im bischöflichen Seelsorgeamt zunächst eine Bildungskarenz antreten.

Finanzkammer

Aus Krankheitsgründen wird auch eine Veränderung in der Leitung der Finanzkammer der Diözese Innsbruck notwendig.
Markus Köck hat wegen einer Tumorerkrankung um seine vorzeitige Entpflichtung von seinen Aufgaben spätestens bis Anfang 2020 gebeten.
In seiner Amtszeit als Ökonom der Diözese Innsbruck, die er am 1. Jänner 2008 angetreten hat, konnte die wirtschaftliche Basis der seelsorglichen Aktivitäten weiter konsolidiert werden. Notwendige Mittel für neue Initiativen und kirchliche Tätigkeiten wurden gesichert. Zu seinen Agenden gehörte u. a. die Zusammenführung der diözesanen Dienststellen im renovierten Diözesanhaus auf dem Areal des Priesterseminars in der Riedgasse in Innsbruck sowie zuletzt die Finanzierung des Neubaus des Bildungshauses St. Michael in Pfons. Die Diözese Innsbruck konnte unter seiner Führung wegweisende Initiativen im geförderten Wohnbau setzen und in Zusammenarbeit mit den Wohnbauträgern im Land ca. 700 leistbare Wohnungen schaffen. In seine Amtszeit fällt auch die Gründung der Liegenschaftsstiftung der Diözese, deren Geschäftsführer er war. Die Initiativen zur ethischen und nachhaltigen Geldveranlagung wurden vertieft und haben zu einer von der Österreichischen Bischofskonferenz beschlossenen Richtlinie für alle kirchlichen Rechtsträger geführt.

Markus Köck war zuletzt auch Mitglied der Finanzkommission der Österreichischen Bischofskonferenz. Wenn es sein Gesundheitszustand zulässt, wird er sich auch weiterhin im kirchlichen Dienst engagieren.

Öffentlichkeitsarbeit

Weiters wurde aufgrund der anstehenden Pensionierung von Karin Bauer die Leitung der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation ausgeschrieben, die mit 1. Oktober 2019 neu besetzt werden soll. Dr. Karin Bauer hat die Abteilung ab dem Jahr 2002 kontinuierlich auf- und ausgebaut und damit wesentliche Akzente in der diözesanen Öffentlichkeitsarbeit gesetzt. Auf ihre Initiative geht u. a. die Teilnahme der Diözese Innsbruck an der Langen Nacht der Kirchen zurück, ebenso die Herausgabe der monatlichen Beilage „moment“ in der Tiroler Tageszeitung und ein Relaunch der Kirchenzeitung „Tiroler Sonntag“, deren geschäftsführende Herausgeberin sie ist. In ihre Amtszeit fallen auch die Aktivitäten der Diözese Innsbruck im Onlinebereich mit dem diözesanen Internetauftritt und der Einrichtung eines Facebook- und Instagram-Kanals.

Bauer war auf im Bereich der Zusammenarbeit auf Österreichebene langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Presse und Kommunikation und Mitglied im Wirtschaftsrat der kathpress der österreichischen Bischofskonferenz.

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