Gedanken
Schöpfungsverantwortung leben

Im Rahmen des Pfarrfamilienfests am 27. September wurde die Pfarre Allerheiligen im Klimabündnis-Netzwerk begrüßt. Von links: Veronika Lamprecht (Pastoralassistentin), Johanna Lackner (Jugendleiterin), Ursula Lackner (Klimabündnis-Beauftragte), Bernhard Kranebitter (Pfarrer), Andrä Stigger (Klimabündnis-Geschäftsführer) und Markus Leitinger (Pastoralassistent).
  • Im Rahmen des Pfarrfamilienfests am 27. September wurde die Pfarre Allerheiligen im Klimabündnis-Netzwerk begrüßt. Von links: Veronika Lamprecht (Pastoralassistentin), Johanna Lackner (Jugendleiterin), Ursula Lackner (Klimabündnis-Beauftragte), Bernhard Kranebitter (Pfarrer), Andrä Stigger (Klimabündnis-Geschäftsführer) und Markus Leitinger (Pastoralassistent).
  • Foto: Lamprecht
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Allerheiligen wird dritte Klimabündnis-Pfarre Tirols. In der Enzyklika „Laudato si“ formuliert Papst Franziskus „die dringende Herausforderung, unser gemeinsames Haus zu schützen“ und plädiert dafür die „Menschheitsfamilie in einer nachhaltigen und ganzheitlichen Entwicklung zu vereinen.“ Diesem Aufruf folgen neben der Diözese Innsbruck, die im Mai 2018 ihre Nachhaltigkeitsstrategie veröffentlichte, auch immer mehr Pfarren in Tirol. Nach Debant und Elbigenalp, ist nun auch die Pfarre Allerheiligen in Innsbruck dem Klimabündnis Tirol beigetreten. Für die kommenden Jahre hat sich die Pfarrgemeinde rund um Dekan Bernhard Kranebitter einige Klimaziele gesetzt.

Verantwortung

„Als Klimabündnis-Pfarre nehmen wir unsere Verantwortung ernst und greifen das Anliegen des Papstes auf. Wir haben vieles hinterfragt und einiges umgestellt, um nachhaltiger zu wirtschaften“, erzählt Bernhard Kranebitter. Teil des Aufnahmeprozesses zur Klimabündnis-Pfarre ist ein ganzheitlicher KlimaCheck: Von Energie und Mobilität, über Beschaffung und Abfall, bis hin zu Kommunikation. So wird zum einen der Status-quo erhoben und zum anderen Potenziale für die Zukunft aufgezeigt. Ursula Lackner ist die Klimabündnis-Beauftragte der Pfarre. Sie ist überzeugt, dass es neben der Bewusstseinsbildung in der Pfarrgemeinde konkrete Maßnahmen braucht: „Wir führen eine Ressourcen-Buchhaltung um zu sehen wo wir noch Energie einsparen können. Außerdem werden alle Reinigungs- und Hygienemittel gemäß einem zertifizierten Umweltkonzept umgestellt“, so die Obfrau des Pfarrgemeinderats.

Green Events

Auch bei Festen und Veranstaltungen will die Pfarre zukünftig neue Wege gehen: Pfarrkaffee, Jungscharlager und Co. orientieren sich an den Standards von Green Events Tirol. Das bedeutet, dass beispielsweise bei der Verpflegung auf Regionalität und fairen Handel geachtet wird. „Es sind oft die kleinen Verhaltensänderungen, die im Großen ganz viel bewirken“, ist Klimabündnis-Geschäftsführer Andrä Stigger überzeugt. „Wir können die Klimakrise nur bewältigen, wenn alle an einem Strang ziehen und ihren Beitrag leisten. Das Klimabündnis versucht deshalb viele Leute auf Gemeindeebene zusammenzubringen um gemeinsame Klimaziele zu erreichen.“

Netzwerk

Neben der Diözese und den zwei Tiroler Pfarren, sind bereits 79 Gemeinden, 48 Bildungseinrichtungen und 34 Betriebe dem Klimabündnis Tirol beigetreten. Die Mitglieder profitieren von einem starken Netzwerk, das auch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit auf lokaler Ebene bietet. Daniela Soier von der Diözese Innsbruck schließt ab: „Als Umweltbeauftragte freue ich mich, dass die Pfarre Allerheiligen mit dem Beitritt zum Klimabündnis ein Signal setzt und ich hoffe, dass auch andere Pfarren diesen klima- und schöpfungsfreundlichen Weg nehmen.“

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