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ERWIN, DEIN OMBUDSMANN: Sparen bei der AUVA heißt sparen bei den Menschen

AK Präsident Erwin Zangerl: „Gemeinsam schaffen wir‘s!“
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Peter hat sich bei einem Arbeitsunfall schwer am Knie verletzt. „Dank Operation und wochenlanger Reha bin ich mittlerweile Gott sei Dank so fit, dass ich wieder meinen Beruf als Lkw-Fahrer ausüben kann“, ist der Familienvater erleichtert. Umso mehr verunsichert ihn die Diskussion um die Auflösung der AUVA. „Ich habe selber erlebt, wie wichtig ein funktionierendes Netz ist, das einen im Notfall auffängt.“

„Tatsächlich plant die Bundesregierung, neben der Zerschlagung der Gebietskrankenkassen jetzt auch auf einen Schlag die AUVA aufzulösen und deren Agenden auf die anderen Versicherrungen aufzuteilen“, erklärt AK Präsident Erwin Zangerl. „Was unter dem Deckmäntelchen des ,Sparens im System‘ kleingeistig und kurzsichtig ausgelöst wird, trifft  die Arbeitnehmer und die kleinen Unternehmer und ist irreparabel“.

Nur: Wer ist ,das System‘? Das sind alle Steuerzahler, die jahrzehntelang in diese bestehende funktionierende Absicherung einbezahlt haben.

Die Fakten

AK Präsident Zangerl erklärt die Hintergründe: „Türkis-Blau ist ein paar Großindustriellen im Wort und will zur angeblichen Senkung der Lohnnebenkosten ein gut funktionierendes Kranken- und Unfall-System zerschlagen, um das wir in vielen Ländern beneidet werden.“

Die Kosten

Dabei kostet die Unfallversicherung die Betriebe im Schnitt nur 26 Euro im Monat pro Arbeitnehmer! Für 26 Euro

  • sind deren Beschäftigten medizinisch gut versorgt, etwa wenn sie vom Baugerüst stürzen oder mit der Hand in eine Maschine geraten,
  • werden Arbeitnehmer auch im Falle von Freizeitunfällen durch entsprechende Akutversorgung und Reha-Maßnahmen wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert und
  • werden Betriebe von Spezialisten beraten, wie Unfälle vermieden werden können. Die Unfallrate war noch nie so niedrig wie im letzten Jahr.

Die Folgen

Wird die AUVA zugesperrt, ist ein erneuter Anstieg von Unfällen zu befürchten. Ohne AUVA gibt es auch weniger Prävention, dadurch steigen die Arbeitsunfälle, Arbeitskräfte fallen aus und die Arbeit wird durch Unfälle unterbrochen. In weiterer Folge werden auch die österreichweit 7 Unfallkrankenhäuser und 4 Reha-Zentren, die großartige Leistungen erbringen, ohne Finanzierung dastehen.
Zangerl: „Wer aber trägt dann die Kosten? Sollen einmal mehr die Länder die Zahler sein, oder sollen die Verunglückten auf ihr Erspartes zurückgreifen? Diese Pläne sind ein heimtückischer Angriff der Regierung auf die soziale Absicherung der Menschen in diesem Land. Einer Regierung, die der Reihe nach demokratisch legitimierte Selbstverwaltungen schlecht macht, um sie dann der staatlichen Willkür zu unterwerfen. So einen Sozialabbau auf dem Rücken der Arbeitnehmer werden wir nicht zulassen.“

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