Pflege
Neue SPÖ fordert bundesweit einheitliche Standards in Alten- und Pflegeheimen

Der Pflegeberuf soll in Zukunft aufgebessert werden

TIROL. Die SP-Abgeordneten Elisabeth Blanik und Claudia Hagsteiner sind überzeugt, dass eine verlässliche Kontrolle im Pflegebereich durch einheitliche, verbindliche und regelmäßig überprüfbare Mindeststandards eine Qualitätssicherung und ein höheres Vertrauen in die Einrichtungen schafft.

Sie betonen, dass das Vertrauen in die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich vorhanden sei, Kontrolle sei aber eine wichtige Ergänzung.
Für Blanik sei es bspw. nicht nachvollziehbar wieso das die Behinderteneinrichtung der Barmherzigen Schwestern St. Josef in Mils zuletzt 2014 überprüft wurde, und erst jetzt nach Vorwürfen wieder gehandelt werde.

Kein Misstrauensbeweis

Hagsteiner, Fachbereichssprecherin der neuen SPÖ Tirol im Tiroler Landtag, erklärt, dass eine Kontrolle kein Misstrauensbeweis sei. Sie betont, was in den rund 90 Tiroler Alten- und Pflegeheimen geleistet wird.
 „Die notwendigen Kontrollen von verschiedenen Seiten, etwa die nunmehr alle zwei Jahre stattfindenden Heimeinschauen, müssen akkordiert sein, das spart für das Personal Zeit und Nerven", so Hagsteiner, die damit den MitarbeiterInnen unter die Arme greifen will.

Aufwertung des Pflegeberufes

„Neben besserer Bezahlung und Arbeitsbedingungen braucht es auch mehr Personal und kleiner Einheiten zur Betreuung. Chronische Unterbesetzungen und ständige Überlastung des Personals müssen so schnell wie möglich der Vergangenheit angehören", fordert die Fachbereichssprecherin.

Sie betont, dass Personalbedarfsberechnung entsprechend überdacht gehöre und ebenfalls bundesweit neu geregelt. Das sei Grundvoraussetzung für eine qualitätsvolle Arbeit in den Tiroler Alten- und Pflegeheimen.

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