Reiseapotheke bei Insektengift-Allergie

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Jeder Mensch, der mindestens einmal in seinem Leben gestochen wurde, kann eine Insektengift-Allergie entwickeln. In Österreich sind etwa 300.000 Personen schwer allergisch gegen das Gift einer Biene oder Wespe. Bei einem Stich dieser Insekten, kann es zu massiven Beschwerden bis hin zur Bewusstlosigkeit kommen. Insektengift-Allergiker sollten in ihrer Reiseapotheke auch Notfallmedikamente beinhalten.

Schutz durch eine Allergie-Impfung

Eine Allergie-Impfung (allergen-spezifische Immuntherapie oder Hyposensiblisierung ) kann auch knapp vor dem Urlaub erfolgen. Dabei wird in regelmäßigen Abständen das allergieauslösende Insektengift injiziert, um den Körper an das Allergen zu gewöhnen. Die Therapie wird in zwei Schritten durchgeführt. Die erste Maßnahme kann bereits vor dem Urlaub durchgeführt werden. Bei entsprechender Diagnose übernehmen alle Krankenkassen die Kosten der Therapie.

Reiseapotheke und Mittel für Allergiker

  • Schmerz- und Fiebermittel: Zur Behandlung von Fieber, Kopf-, Zahn und Gliederschmerzen
  • Wund- und Heilsalbe: Für Kratzer, kleinere Schnitte und andere oberflächliche Verletzungen
  • Verbandsmaterial: Wie etwa Pflaster, Mullbinden und Wundkompressen
  • Desinfektionsmittel: Für die Erstversorgung von Wunden
  • Creme für Insektenstiche: Gegen den quälenden Juckreiz und Schwellungen
  • Sonnenschutzmittel: Gegen Sonnenbrand und zur Verringerung des Hautkrebsrisikos
  • Notfallset für Allergiker: Adrenalin-Autoinjektor, Antihistaminikum und Kortison.

Zusätzlich sollte die Reisebegleitung über die Allergie Bescheid wissen. Es empfiehlt sich auch vom Arzt ein Attest für Flugreisen mitzuführen - somit können Notfallmedikamente im Handgepäck ohne Probleme mitgenommen werden.

Stichalarm - die App für Insektengift-Allergiker

Für Allergiker gibt es für Android und OS die App Stichalarm. Sie ist ein umfangreiches Nachschlagewerk über Allergie-auslösende Insekten, Diagnose und Therapie. Mithilfe eines interaktiven Fragebogens kann man innerhalb von Minuten feststellen, ob ein erhöhtes Risiko einer Insektengift-Allergie vorliegt. Darüber hinaus findet man konkrete Tipps zur Vermeidung von Stichen sowie eine Anleitung für Erste-Hilfe-Maßnahmen. Selbst ein Stichtagebuch kann geführt werden.

Weitere Informationen

www.stichalarm.at
www.initiative-insektengift.at

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