Bewährungsprobe beginnt

Georg Steixner
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Tiroler Gewerbe hat Jahr 2009 trotz Wirtschaftskrise im Vergleich gut gemeistert

Georg Steixner, Obmann des Tiroler Gewerbes und Handwerks, sieht das Jahr 2010 als Bewährungsprobe und fordert unterstützende Maßnahmen für Klein- und Mittelbetriebe (KMU).

TIROL (jomo). Das Jahr 2009 wurde gut gemeistert: Der Rückgang des nominellen Umsatzes um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr hielt sich im Vergleich zum Österreichschnitt mit –2 % in Grenzen. Sowohl nominell als auch real war der Umsatzrückgang geringer, als der des Bruttoinlandsproduktes. Durch erfolgreiche Bemühungen im Exportabsatz konnte auch dort ein größeres Minus verhindert werden.

Exportquote gesteigert
Die Exportquote lag 2009 bei 10 % gegenüber 6 % im Jahr 2008.Jedoch konnte nur ein Drittel der Betriebe die Verkaufspreise anheben. Damit lag die Preisentwicklung unter der allgemeinen Steigerung der Verbraucherpreise (0,5 %). Probleme bereitet den Betrieben der enorme Preisdruck.

Optimismus überwiegt
Nichtsdestotrotz überwiegen für 2010 die optimistischen Erwartungen, wenn auch nur knapp. 63 Prozent der Klein- und Mittelbetriebe des Gewerbes und Handwerks wollen den Beschäftigungsstand in den kommenden Monaten halten und 32 Prozent wollen sogar zusätzliches Personal einstellen. Gewerbeobmann Georg Steixner fordert, die enormen Anstrengungen der Gewerbe- und Handwerksbetriebe zur Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes und zur Verbesserung der betrieblichen Entwicklung mit allen zur Verfügung stehenden Maßnahmen zu unterstützen. „Es müssen wieder zukunftsorientierte Investitionen und Weiterentwicklungen möglich bzw. finanzierbar werden“, fordert Steixner Rückendeckung durch die Politik.

Steixner fordert die Fortführung der Förderung von thermischer Sanierung durch Bund und Land, die Einführung des Handwerkerbonus nach deutschem Vorbild, Maßnahmen gegen die Schwarzarbeit und die Anpassung der Wohnbauförderrichtlinien.

Wirtschaftsfaktor: KMUs
Die Politik täte laut Steixner gut daran, den Klein- und Kleinstbetrieben des Gewerbes mehr Aufmerksamkeit zu schenken: Denn es sind die KMUs, die 66 % der Arbeitsplätze schaffen und 58 % der Brutto-Wertschöpfung erarbeiten. Laut Rechnungshofstudie liefern die KMUs 80 % der Ertragssteuern und 70 % der Umsatzsteuern.

Georg Steixner
Gewerbe
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Bezirksblätter Kitzbühel aus Kitzbühel

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