23.000 sagen "Ja" zur Eheöffnung

(kr). „Wie kann man nur hassen, dass Menschen sich lieben“ war das Motto des bunten Straßenfestes INNLOVE, das letzten Samstag am Marktplatz in Innsbruck gefeiert wurde. Zweck waren die Schaffung von mehr Akzeptanz und die Sammlung von Unterschriften für die Aufhebung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare. In nur 14 Tagen konnten schon über 23.000 Unterschriften auf der Parlamentshomepage gesammelt werden.

„Drei Viertel der ÖsterreicherInnen befürworten die Aufhebung des Eheverbots für gleichgeschlechtliche Paare. Es ist höchste Zeit, dass auch die letzten ZweiflerInnen in der Politik auf die BürgerInnen hören. Ansonsten wird Österreich ab 1. Jänner 2016 das einzige Land der Welt sein, das gleichgeschlechtlichen Paaren die gleichen Familiengründungsrechte wie Heterosexuellen gewährt, ihre Kinder aber zwangsweise zu unehelichen Kindern macht“ pocht der Grüne Klubobmann Gebi Mair auf die Aufhebung des Eheverbots.

Der Forderung schließt sich auch die Innsbrucker Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider an. „Wir wollen keine Wischiwaschi-Lösungen mehr, keine Grauzonen und vor allem keine Diskriminierung“, so Pitscheider. „Innsbruck ist Vorreiter in gesellschaftspolitischen Fragen und diese Rolle wollen wir in Zukunft weiter ausbauen. Veranstaltungen wie die Innlove sind wichtig, um darauf aufmerksam zu machen, dass Homophobie und Diskriminierung vielerorts noch existieren. Auch in Österreich“. Die BürgerInneninitative kann weiterhin unterstützt werden: www.ehe-gleich.at

Autor:

Katharina Ranalter (kr) aus Stubai-Wipptal

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