Interreligiösität
80 Jahre Pogromnacht – multireligiöse Gedenkfeier im Landhaus

Präsident Günter Lieder
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Die schrecklichen Ereignisse der Nacht vom 9. auf 10. November 1938 in Innsbruck, mit vier Auftragsmorden, über 30 teilweise schwer Verletzten, einer völlig zerstörten Synagoge und mehrere verwüsteten Wohnungen, wurde in einer Gedenkfeier im Landhaus auf Basis historischer Aufzeichnungen und Augenzeugenberichten dramatisch wiedergegeben.

Auszüge aus dem Film Zersplitterte Nacht sowie filmischen Auszüge aus der Gedenkreise des Landes Tirol nach Israel, angeführt von Landeshauptmann von Tirol Günther Platter, dem Bischof der röm.-kath. Kirche Hermann Glettler, dem Superintendent der Evangelischen Kirche Olivier Dantine, dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol/Vorarlberg Günter Lieder und weiteren VertreterInnen des Landes Tirol, haben die Ereignisse vor 80 Jahren und deren Auswirkungen bildlich vor Augen geführt. Dabei meinte Landeshauptmann Platter, dass wir nicht nur eine Verantwortung gegen das Vergessen tragen, sondern dass wir auch darauf hinarbeiten müssen, dass solche Gräuel nie wieder passieren.

Höhepunkt der Feier waren vor dem Landhaus auf dem Eduard Wallnöfer Platz beim Pogrom-Denkmal die Gebete von Präsident Lieder, Ehrenpräsidenten Ester Fritsch, Thomas Lipschütz und Bischof Hermann Glettler, der Stellvertretend für alle anwesenden ReligionsvertreterInnen sprach. Mit anwesend waren, neben den bereits genannten Religionen, auch VertreterInnen der Alevitischen Glaubensgemeinschaft, der Buddhistischen Religionsgesellschaft, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, der Neuapostolischen Kirche und der Serbisch orthodoxen Kirche.

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