Haus der Musik
Haus der Musik in Innsbruck multireligiös eingeweiht

v.l.n.r.:Bischof Gerhard Egger (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage), leicht verdeckt der Dede und Özgür Erdogan (Alevitische Glaubensgemeinschaft), Peter Valtingojer (Neuapostolische Kirche), Peter Pfötscher (Buddhistische Religionsgesellschaft), Yasemin Karagöz (Islamische Glaubensgemeinschaft) Ehrenpräsidentin Dr. Esther Fritsch (Israelitische Kultusgemeinde)
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  • v.l.n.r.:Bischof Gerhard Egger (Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage), leicht verdeckt der Dede und Özgür Erdogan (Alevitische Glaubensgemeinschaft), Peter Valtingojer (Neuapostolische Kirche), Peter Pfötscher (Buddhistische Religionsgesellschaft), Yasemin Karagöz (Islamische Glaubensgemeinschaft) Ehrenpräsidentin Dr. Esther Fritsch (Israelitische Kultusgemeinde)
  • Foto: Gabriele Doppler
  • hochgeladen von Gerhard Egger

So bunt wie Musik und Kunst sind, ist es auch die religiöse Landschaft in Tirol. Deshalb wurde das neue Haus der Musik in Innsbruck am 06.10.2019 multireligiös eingeweiht und gesegnet.

Landesüblicher Empfang

Nach dem Landesüblichen Empfang durch die Speckbacher Schützenkompanie „Alter Schießstand“, der Stadtmusikkapelle Wilten und Fahnenabordnungen der Tiroler Traditionsverbände begaben sich die Gäste in den Großen Saal, der nicht nur wegen der besonderen Akustik, sondern auch durch den herrlichen Blick auf die Hofburg beeindruckt.

Musik vom feinsten

Neben den künstlerischen Darbietungen vom Tiroler Synphonieorchester („Festmusik Nr.1 für Blechbläser und Pauken“ von Karl Pils), dem Tiroler Volksmusikverein (Volksweise „Abschied vom Zillertal“), den Festwochen der Alten Musik („Si dolve é il tormento“ von Clausio Monteverdi), dem Mozarteum („Hedwig’s Theme – Double Trouble“ von John Williams), dem Landeskonservatorium („Madrid“ von Avishai Cohen), dem Tiroler Landestheater (“Faust“- Johann Wolfgang von Goethe) und der gemeinsam uraufgeführten Komposition „An die Musik“ von Franz Baur, entboten die Festredner Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Landesrätin Beate Palfrader, Landeshauptmann Günther Plattner und Bundesministerin Margarete Schramböck Lob und Anerkennung für das gelungenen Werk.

Andacht und Segen

Die Andacht zur Musik gipfelte letztlich auch in einer spirituellen Andacht, als zwölf VertreterInnen aus 10 verschiedenen Religionen in ihrer jeweiligen Tradition das neue Haus der Musik weihten und segneten. Dabei begannen Bischof Gerhard Egger von der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und Peter Valtingojer von der Neuapostolischen Kirche mit einem Gebet. Özgür Erdogan mit dem Dede von der Alevitischen Glaubensgemeinschaft entzündeten drei Kerzen, Peter Pfötscher von der Buddhistischen Religionsgesellschaft bekräftigte das „Glücklich Sein aller Menschen“. Yasemin Karagöz von der Islamischen Glaubensgemeinschaft erflehte, dass Allah dieses Haus segnen und für ein friedliches Miteinander die Herzen der Menschen öffnen möge. Esther Fritsch und Günther Lieder von der Israelitischen Kultusgemeinde lasen auf Hebräisch mit deutscher Übersetzung musikbezogene Verse aus dem Tanach und Pfarrer Mircea Ioan Oniga von der Rumänisch-orthodoxen Kirche, Superintendent Olivier Dantine von der Evangelischen Kirche, Julia Schumacher-Fritz von der Altkatholischen Kirche und Generalvikar Florian Huber Römisch-katholischen Kirche segneten das Haus auf traditionell ökumenische Weise.

Offenes Haus

Somit war für die zehn Institutionen aus dem Kulturbereich, die im Haus der Musik eine neue Heimat gefunden haben, dieser Tag ein wahrer Freudentag an dem auch Gott in vielfältiger Weise gedankt und gedacht wurde. Nach der Eröffnungsfeier war das Haus zur Besichtigung für Gäste und die interessierte Bevölkerung zwei Tagen lang geöffnet. Es wird weiterhin ein "Offenes Haus" bleiben.

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