Hungerburg: „Es hat sich viel getan“

Winfried Vescoli

Winfried Vescoli ist seit sieben Jahren Obmann der IG-Hungerburg – Fehler hat man schon viel früher gemacht

Jene Menschen, die auf der Hungerburg wohnen, sind irgendwie gesegnet, denn wer hoch über den Dächern Innsbrucks residiert, hat ein gewisses Gefühl von Freiheit. Winfried Vescoli ist Obmann der Interessengemeinschaft Hungerburg und setzt sich für die Belange der BürgerInnen ein.

(fh). Das Verhältnis, das Winfried Vescoli zu den PolitikerInnen der Stadt Innsbruck hat, ist ein gutes, denn die Anliegen, welche er im Interesse der BürgerInnen an die Stadtpolitik heranträgt, finden meistens Gehör. Ein wenig vermisst der Ur-Innsbrucker das frühere Flair des Stadtteils, vor allem in Sachen Architektur: „Ich wohne jetzt seit 13 Jahren auf der Hungerburg und habe schon als Kind hier oben gespielt. Aber die größten Fehler im Bezug auf das Stadtbild hat man bereits vor 30 Jahren gemacht. Man hätte eine Art Ortsbildschutz einführen sollen, um bestimmte Bauwerke und ortstypische Objekte zu schützen. Etwa die Objekte gegenüber dem AK-Heim oder südlich des Gebäudes der Kinderfreunde sind wahrlich keine architektonischen Glanzleistungen, aber immerhin dürfen keine großen Wohnbauprojekte auf der Hungerburg gebaut werden“, erklärt Vescoli.

Weg von der Seniorenresidenz
Besondere Freude bereitet dem Obmann der IG der vermehrte Zuzug auf die Hungerburg, denn in den letzten Jahren scheint sich der Stadtteil immer mehr zum Platz für Familien zu entwickeln. „Es freut mich sehr, dass man bei uns auf der Hungerburg immer mehr Kinder hört. Das war nicht immer so und ich bin davon überzeugt, dass wir uns von dem Gedanken der Seniorenresidenz Hungerburg verabschieden können. In diesem Zusammenhang habe ich auch eine Bitte an die Stadt, denn wir brauchen hier ein betreutes Jugendzentrum bzw. eine Jugendeinrichtung, denn die Jugendlichen auf der Hungerburg werden immer mehr“, erklärt Vescoli. Er hätte auch schon einen geeigneten Platz für das Zentrum. Auf dem Gebäude der Feuerwehr könnte man sicher noch Aufstocken und 100 bis 150 Quadratmeter herausholen. Es gibt auch schon Gespräche in dieser Hinsicht mit Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und Stadtrat Kaufmann“, erklärt Winfried Vescoli.

Paradies für Jung und Alt
„Wir haben auf der Hungerburg wirklich ein Paradies für Jung und Alt und wenn ich heute aus meinem Büro nach Hause fahre, freue ich mich jedes Mal, denn es ist irgendwie ein Urlaubsfeeling auf der Hungerburg“, erklärt Vescoli. In Sachen öffentlichem Verkehr wünscht sich Vescoli eine verstärkte Nutzung der Hungerburgbahn durch die Bewohner: „Es wäre sehr wünschenswert, wenn auch unsere Leute die Hungerburgbahn mehr benützen würden, denn das passiert eindeutig zu wenig“, so der Obmann abschließend.

Autor:

Stadtblatt Innsbruck aus Innsbruck

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil
Die wichtigsten Nachrichten per Push Mitteilung direkt aufs Handy! Jetzt für Deinen Bezirk anmelden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.