Nachgeschenkt: Frühjahrsputz

(kost). Der Frühjahrsputz. Wie gerne würden wir dieses Vokabular doch aus unserem Wortschatz streichen. Und zugegeben: wir sind gar nicht mal so schlecht darin, so zu tun, also ob wir nicht wissen, was das sei. Aber spätestens die Frühlingsboten wie die ersten Blümchen, die zwitschernden Spatzen oder die die Haushaltsabteilung der Innsbrucker Frühjahrsmesse erinnern uns daran: „Ach ja, da war ja doch noch was...“ Als ob man im Frühling nicht andere Dinge zu tun hätte, als zu schrubben und zu putzen. Die Grillsaison eröffnen zum Beispiel. Natürlich auf Balkonien ersteht sich. Weil die Balkontür aber dann doch schon so dreckig ist, dass man sie glatt mit dem Griller verwechseln könnte, und nicht mal mehr als Hintergrund für ein Selfie geeignet ist, sucht man all(früh-)jährlich die Frühjahrsmesse auf, in der Hoffnung, einen automatischen Fensterputz-Bodenwisch-Staubsaug-Hemdenbügler-und-nebenbei-ein-herrliches-Mittagessen-Zauberer-Roboter zu erstatten, um von diesem Frühjahrsschrecken erlöst zu werden. Mehr als 19,99 sollte es jedoch nicht kosten. Meine Schwester hat mir nicht geglaubt, dass ich mit diesem Gerätchen die ganze Wohnung sauber bekommen würde. Da hab’ ich mit ihr gewettet, dieses Dings-Bums genommen und gewonnen. Jetzt hören wir eine Woche lang meinen Radiosender...

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