Polizei-Beamter: Job mit Höhen und Tiefen

PI Innerer Stadt

Die österreichische Exekutive sucht Nachwuchs. Zwei junge Beamte berichten über die Ausbildung und den beruflichen Alltag.

Seit etwa einem halben Jahr versehen Insp. Stefanie Zuleger und Insp. Hannes Hörtnagl ihren Dienst in der PI Innere Stadt. Für beide ist Polizist nicht nur ein Job, sondern ihr Traumberuf, auch wenn der Alltag nicht nur rosig ist.

(gstr). „Ich hatte von frühester Kindheit an Interesse an Blaulichtorganisationen. Ich wollte nie einen eintönigen Bürojob und habe mir gewünscht, mit Menschen zu tun zu haben. Nach meiner AHS-Matura habe ich mich daher bei der Polizei beworben und wurde auf Anhieb aufgenommen“, schildert Stefanie Zuleger. Die 23-Jährige versieht gemeinsam mit Insp. Hannes Hörtnagl ihren Dienst bei der PI Innere Stadt. Auch für den 25-Jährigen ist Polizist sein die Erfüllung seiner beruflichen Träume. „Ich habe vorher eine Bürokaufmannslehre sowie die Studienberechtigungsprüfung abgeschlossen. Nach einigem Überlegen habe ich mich schließlich bei der Polizei beworben und wurde ebenfalls auf Anhieb aufgenommen. Für mich war vor allem ausschlaggebend, dass mir dieser Beruf die Möglichkeit bietet, meine Wertevorstellungen aktiv zu vertreten und zu verteidigen. Aber auch der gute Verdienst war kein unwesentlicher Beweggrund“, erzählt Hörtnagl.

Anspruchsvolle Ausbildung
Nach dem Absolvieren der psychischen und körperlichen Aufnahmeprüfung begann für die zwei jungen Leute die Ausbildung an der Polizeischule in Gnadenwald – eine durchaus anstrengende Zeit, wie sich die beiden Beamten erinnern. „In der Ausbildung wurden wir psychisch und physisch sehr gefordert. Körperliche Fitness ist daher für einen angehenden Polizisten unverzichtbar“, erinnert sich Zuleger. Auch Hörtnagl skizziert die usbildung am „Wiesenhof“ als anstrengend aber abwechslungsreich. „Man sollte sich aber im Klaren sein, dass die Ausbildung sehr viel rechtliche Materie beinhaltet. Dafür sollte man Interesse mitbringen“, betont Hörtnagl.

Breites Entwicklungsspektrum
Für den Kommandanten der beiden Polizisten, CI Bernhard Petautschnig, ist es vor allem wichtig aufzuzeigen, dass die jungen Beamten in weiterer Folge ein breites Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden. „Nach sechs Jahren Dienst können sich die Beamten zum Dienstführenden-Kurs bewerben. Nach Abschluss dieser Ausbildung können sie sich je nach Interesse in eine Fachrichtung entwickeln, wie etwa den Kriminaldienst, die Präventionsarbeit oder den Alpindienst – um nur einige Beispiele zu nennen.“

Psychisch oft belastend
Nach einem halben Jahr im regulären Dienst fällt für Hörtnagl und Zuleger das Resümee durchaus positiv aus. „Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt. Allerdings bringt der Beruf mehr Schreibarbiet mit sich, als man meinen möchte. Hinzu kommt, dass man sich in allem, was man tut, mehrfach absichern muss“, erklärt Hörtnagl. Auch Zuleger ist nach wie vor überzeugt, die richtige Berufswahl getroffen zu haben: „Man kann immer wieder Menschen in schwierigen Situationen helfen. Das ist motivierend. Allerdings bringt es auch mit sich, dass man mit schweren Schicksalen konfrontiert wird.“

Zur Sache: Voraussetzungen für Bewerbung:

- österr. Staatsbürgerschaft
- volle Handlungsfähigkeit
- charakterliche Eignung, einwandfreier Leumund
- Mindestalter 18 Jahre, Höchstalter 30 Jahre
- Mindestgröße 168 cm (Männer) 163 cm (Frauen)
- körperliche Eignung
- geistige Eignung
- erfolgreiche Ablegung der Eignungsprüfung
- abgeleisteter Präsenzdienst
- Führerschein Klasse B
- Nähere Informationen unter: www.bundespolizei.gv.at

Autor:

Stadtblatt Innsbruck aus Innsbruck

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