Vals – Alpendrama

PRODUKTION WEST präsentiert in Zusammenarbeit mit THIM FILM und CINE TIROL ihren Spielfilm "VALS". Das Alpendrama feiert seine Premiere am Donnerstag, den 13. November im Innsbrucker Metropol Kino, der reguläre Filmstart für Westösterreich beginnt dann am 14. November.
Der Film wird via Thim Film österreichweit vertrieben werden.
Gedreht wurde in Vals an exponierten Stellen, auf den Berggipfeln, mit den Menschen vor Ort beim Heuziehen und Vieh Schmuggeln und auch am und im Gletscher im Hintertuxer Ferner, der die natürliche Verbindung zum Valsertal bildet.

Noch heute ist das Tiroler „VALS“ ein Tal von außergewöhnlicher Schönheit. Die Menschen leben und lebten dort in ihrer eigenen Welt, die auf jahrhundertealten Erfahrungen vom Überleben mit der Natur aufbaut.
Rosa (Gerti Drassl), eine junge selbstbewusste Frau, kann sich ein Leben außerhalb von „VALS“ nicht vorstellen, denn hier sieht sie ihr Glück. Naturkatastrophen, nachhaltige Veränderungen der Lebensbedingungen, Verrat und die Auswirkungen des 2. Weltkrieg stellen genau jenes Glück jedoch in Frage. Ihr Verlobter Hans (Harald Windisch) wird denunziert und muss noch am Ende des Krieges an die Front. Der Verräter Peter (Hannes Perkmann) aber bleibt. Er ist selbst in diesen Zeiten immer noch ein überzeugter Nationalsozialist, . Seine Liebe zu Rosa und die Eifersucht auf den Rivalen Hans trieben ihn dazu, Hans zu denunzieren. Aber nicht nur seine Überzeugung zum Nationalsozialismus, sondern auch sein Wunsch nach Moderne, nach einem Zugang zur Welt außerhalb des Tales, führt zu sei nem Konflikt mit Rosa und auch anderen TalbewohnerInnen. Bernadette (Josefine Bloéb), die Schwester von Rosa, teilt die Überlegungen von Peter – sie liebt ihn und sieht in vielem Rosa als Rivalin. Das Tal „VALS“ hat seine ganz eigene Seele: das Salige Fräulein, welches im Gletscher die Geschehnisse des Tales sieht und auch beeinflusst.
„VALS“ ist ein realistischer und ungeschönter Blick auf Lebensverhältnisse in furchtbaren Zeiten. Zeiten von Not, Elend, Tod und wenig Glück. Eine Lebenswelt, die heute nur mehr in den mündlichen Erzählungen der Menschen existiert, wurdw in opulenten Bildern visualisiert. Denn selbst im scheinbar abgelegensten Winkel der Alpen findet man Vertreter des menschenverachtenden Nationalsozialismus, die Kirchen zerstören wollten, Menschen verschickten und auch das Elend von Zwangsarbeitslagern in die scheinbare „Idylle“ brachten.
Wer bleibt, wer geht nach dem Ende des Schreckens? Kann „VALS“ zurückfinden in die Stille vor dem Krieg? Und gibt es Gerechtigkeit für die Überlebenden?

„VALS“ im Web
„VALS“ auf Facebook

Wann: 13.11.2014 ganztags Wo: Metropolkino, Innstr. 5, 6020 Innsbruck auf Karte anzeigen
Autor:

nadine stöckl aus Innsbruck

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