50.000 pflegende Angehörige in Tirol - Reheis fordert mehr Unterstützung

Immer mehr Angehörige übernehmen die Alterspflege selber.
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TIROL. Allein im Tiroler Land gibt es mindestens 50.000 pflegende Angehörige, die sich der körperlichen, psychischen und auch finanziellen Herausforderung stellen. Rund 80% der Pflegebedürftigen werden somit von den Angehörigen betreut.

Klubobmann der SPÖ Tirol, Gerhard Reheis sieht zwar mit der Abschaffung des Pfelgeregresses einen kleinen Schritt in die richtige Richtung getan, fordert jedoch eine bessere Unterstützung der Angehörigen durch die Gemeinschaft. 

Ein Lob nützt den Betroffenen schlichtweg nicht, wenn sie im selben Moment von den politischen Verantwortlichen allein gelassen werden, so Reheis. Hier zielt er vor allem auf die politischen Mitbewerber ab. Diese wollen die Lage für die Angehörigen sogar noch verschärfen, statt Unterstützung anzubieten. 

Es liegt primär in der Verantwortung der Gemeinschaft die Pflege sicherzustellen. Deshalb argumentiert Reheis, macht sich die SPÖ für "die Einrichtung eines Pflegegarantiefonds stark, der sich aus einer Erbschaftssteuer auf große Vermögen ab einer Million Euro sowie aus Mitteln von Bund und Ländern zusammensetzt."

Zusätzlich unterstützt Reheis die Forderung der Caritas nach einem flächendeckenden Entlastungsdienst und weiteren Verbesserungsvorschlägen. 

Mehr zum aktuelle Nachrichten aus Tirol: Nachrichten aus Tirol

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