Anti-Terroreinheit ermittelt gegen Feuerteufel

Aufgrund der giftigen Gase mussten für die Anrainer Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Die Anti-Terror-Ermittler gehen von Brandstiftung und politischen Motiven für die Tat aus.
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  • Aufgrund der giftigen Gase mussten für die Anrainer Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Die Anti-Terror-Ermittler gehen von Brandstiftung und politischen Motiven für die Tat aus.
  • Foto: Berufsfeuerwehr Innsbruck
  • hochgeladen von Stephan Gstraunthaler

(gstr). In Innsbruck treibt ein Feuerteufel sein Unwesen. In der Nacht auf Montag wurden in der Innstraße zwei Fahrzeuge ein Raub der Flammen. Die Ermittler gehen inzwischen sogar von einer politisch motivierten Tat aus.
Montag, 0.24 Uhr: Die Berufsfeuerwehr Innsbruck wird zu einem Fahrzeugbrand in der Innstraße gerufen. Vor dem Vereinslokal der schlagenden Burschenschaft Brixia stehen zwei Fahrzeuge in Flammen. Die eilig herbeigeeilten Floriani-Jünger mussten sogar Sicherheitsmaßnahmen für die Anwohner der angrenzenden Gebäude treffen. „Da bei einem Fahrzeugbrand eine Vielzahl hochgiftiger Gase entstehen, war es notwendig, für die Sicherheit der Anrainer zu sorgen“, informiert Branddirektor Erwin Reichel.
Nachdem die Feuerwehr die Löscharbeiten abgeschlossen hatte, nahmen die Brandermittler ihre Arbeit auf. Angesichts der Tatsache, dass die brennenden Fahrzeuge mehrere Meter voneinander entfernt standen, war schnell klar, dass es sich bei dem Vorfall um Brandstiftung handeln dürfte. „Die Fahrzeuge wurden von uns sichergestellt. Jetzt sind die Brandermittler am Zug“, informiert Edelbert Kohler von der Sicherheitsdirektion Tirol. Angesicht der Tatsache, dass sich der Vorfall direkt vor dem Vereinslokal der schlagenden Burschenschaft Brixia ereignet hatte, gehen die Ermittler von politischen Motiven für die Tat aus. „Wenn man eins und eins zusammenzählt, liegt der Verdacht auf der Hand“, so Kohler.

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