Der "stille Killer" im Fokus
Blutdruck messen nie vergessen!

Führten durch den Abend: Mayer und zur Nedden
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(eg.) Diese Woche beim Mini-Med: „Der stille Killer Bluthochdruck“ präsentiert vom Vortragenden Gert Mayer. „Jeder von uns sollte wissen, wie man mit einem hohen Blutdruck umgehen soll und daher ist es umso erfreulicher einen vollen Hörsaal vorzutreffen.“, so Moderator Dieter zur Nedden. Denn beim erhöhten Blutdruck (Hypertonie) handelt es sich um den wichtigsten Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauferkrankungen. Wichtig zu wissen ist, dass eine gute Prävention sowie Therapie die Zahl von Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Nierenerkrankungen reduzieren kann. Obwohl sich die Behandlungen in den letzten Jahren extrem verbessert haben, ist oft das größte Problem die Diagnostik, da die Messungen schwanken können. („Zum Thema“) Daher sollte vor allem neben den Messungen beim Arzt auch zu Hause selbstständige Messungen durchgeführt werden. Somit kann abhängig vom einzelnen Patienten und sein Risikoprofil eine medikamentöse oder pharmakologische Therapie optimal durchgeführt werden. Bleibt zu sagen, dass trotz eingeleiteter Therapie regelmäßige Messungen stattfinden sollten, um so Medikamente, wenn nötig anpassen zu können.

Zum Thema
Wie schon bereits besprochen wird in der Diagnostik zunehmend auf die Messung der Blutdruckwerte beim Arztbesuch verzichtet. Der Blutdruck schwankt deutlich im Laufe des Tages und sogar von Messung zu Messung. Somit ist es oft nicht möglich die Diagnose durch einzelne sporadische Messungen beim Arzt festzustellen. Daher sind Selbstmessungen oft sinnvoller und führen damit zu einem gültigeren Wert. Die so erhobenen Werte spiegeln das Herz-Kreislaufrisiko besser wider. Wichtig zu wissen ist, dass bei der Hypertonie vor allem die Änderung des Lebensstils zu extremen Verbesserungen führt. Egal ob als Prävention oder bei bereits medikamentösen Therapien. Hier ist aber die Motivation das Verständnis der Patienten, dass es sich um längerfristige Maßnahmen handelt, eine Grundvoraussetzung für den nachhaltigen Erfolg. Eine gute Bereitschaft des Patienten ist auch bei der medikamentösen Therapie unabdingbar. Diese zu erreichen und auch zu erhalten ist bei der Erkrankung, die zwar über die Spätkomplikationen, aber nicht per se Beschwerden macht, nicht immer einfach.

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