Stadt erinnert sich an "Lord of the Board"
Burton-Gründer ist gestorben

Burton Carpenter gilt auch als Erfinder des Snowboards.

Jake Burton Carpenter war auch für Innsbruck eine bedeutende Persönlichkeit. In der Zentrale in Innsbruck sind heute 90 Personen beschäftigt. Der "Loard of the Board" starb an einem Krebsleiden im Alter von 66 Jahren.

INNSBRUCK. Vor wenigen Tagen erreichte die Nachricht vom Ableben von Jake Burton Carpenter das Innsbrucker Rathaus. Die Stadtregierungsmitglieder sind bestürzt vom plötzlichen Tod des Snowboard-Moguls und Burton-Gründers: „Jake Burton war ein charismatischer, leidenschaftlicher und zielstrebiger Mensch, der trotz des Ruhmes und Erfolges sehr bodenständig blieb. Die Stadt Innsbruck verdankt ihm und seinem Partner Hermann Kapferer einen wesentlichen Beitrag zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes und die herausragenden Entwicklungen rund um das Snowboarden in unserer Landeshauptstadt. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Familie sowie seinen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, die eine starke Persönlichkeit verloren haben.“

Burton – eine Erfolgsgeschichte

Jake Burton Carpenter wurde im April 1954 in New York City geboren. Aufgrund seiner Skileidenschaft entwickelte er den „Snurfer“ weiter und gilt als einer der Väter des modernen Snowbaords. 1977 gründete der die Firma Burton. Bereits in den 80er-Jahren brachte er den neuen Wintersport nach Europa und revolutionierte mit dem Innsbrucker Hermann Kapferer die Pisten, wie dieser 2017 in einem Interview gegenüber „top.tirol“ erläuterte: „Wir hatten also eine Sportart und eine Kultur geschaffen, die es bisher nicht gab. Gleichzeitig ist es uns gelungen, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Es war in dieser Wachstumsphase, als wir die Strukturen von Burton Europa veränderten: Wir übersiedelten in Innsbruck, von der Höttinger Au in neue Räumlichkeiten in die Haller Straße, eröffneten ein neues Logistikzentrum in Deutschland sowie den Burton Store in Innsbruck. Wir bauten die Marktführerschaft aus und trieben die Distribution in Europa voran. Mittlerweile betreuen wir von Innsbruck aus über 40 Länder.“ Von den weltweit 950 MitarbeiterInnen, beschäftigt Burton rund 90 in Innsbruck.
Jake Burton Carpenter erlag im 66. Lebensjahr den Komplikationen einer Krebserkrankung. Er hinterlässt seine Frau Donna und drei Söhne.

Ehrung für Burton geplant

Aufgrund der außergewöhnlichen Leistungen von Jake Burton Carpenter und Hermann Kapferer spricht sich die Innsbrucker Stadtregierung für eine Ehrung aus, wie Bürgermeister Georg Willi bestätigt: „Wir bedauern, dass es uns nicht gelungen ist zu Lebzeiten von Jake Burton ihm eine Ehrung zuteilwerden zu lassen. Über das ‚Wie‘ und ‚Was‘ werden wir uns noch Gedanken machen. Uns ist es ein Anliegen, dass die Anerkennung wertschätzend und dem außergewöhnlichen Menschen gerecht wird.“

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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