Das Fernheizwerk ist heiß begehrt

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INNSBRUCK. Das Fernheizwerk bei der Holzhammerbrücke ist im Besitz der Tilak und beheizt unter anderem das Krankenhaus, die Uni, das Finanzamt, die HTL und das Landespolizeikommando. Das Kraftwerk hat allerdings noch ungenutzte Reserven zu bieten.

Anfang des Jahres suchte die Tilak einen Kooperationspartner, der den Betrieb des Werks übernehmen sollte. Das ist jetzt aber vom Tisch. „Die Tilak wird das Fernheizwerk weiterhin selbst betreiben“, so der technische Leiter der Tilak, Wolfgang Tautschnig.

Kooperation: Tigas oder IKB
Noch nicht vorbei ist die Suche nach einem Kooperationspartner, der die Wärme an private Haushalte verteilen soll. „Wir sind in guten Gesprächen mit der Tigas, dass wir uns vielleicht irgendwann an die Wärmeschiene, die die Tigas aufbaut, anhängen. Es ist aber noch unklar, wann die Rohre in der Nähe des Krankenhauses sein werden“, so Tautschnig. Man sei aber guter Hoffnung und glaube, dass die Fernwärme in Innsbruck Potenzial habe.

„Wir bauen derzeit an einer Fernwärmeschiene zwischen Innsbruck und Wattens und versorgen da schon zahlreiche Kunden. Auch die Tilak ist ein Kooperationspartner, aber die Netze sind noch nicht verbunden. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg“, so Tigas-GF Philipp Hiltpolt. Zur Frage, ob nicht die IKB die Versorgung übernehmen sollte, antwortet Hiltpolt: „Wie die Versorgung vorgenommen wird, ist Gegenstand von Verhandlungen.“ Es sei beabsichtigt kooperativ zusammenzuarbeiten.

Die IKB hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das zur Orientierung dienen soll, wie die Fernwärme ausgebaut werden soll. „Das Ziel ist, zu einer abgestimmten Vorgangsweise unter Einbeziehung aller Systempartner bis zum Jahresende zu gelangen“, so die IKB.

Zur Sache: Das Fernheizwerk ist seit 1977 in Betrieb und veraltet. Daher soll es in den nächsten zwei Jahren um grob geschätzte 3,7 Mio. Euro saniert werden. Zwei Drittel der Kosten trägt dabei die Tilak, das weitere Drittel die anderen Abnehmer. Unter anderem sollen auch die roten Rohre entfernt werden. Dann sollten aber 15 Jahre keine größeren Erneuerungen nötig sein.

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