Das Heilige Licht – als Zeichen gegen Rassismus

Haris Skarlakidis  & † Erzpriester Pater Emanuel mit den Orthodoxen Schülern Leon, Angelos u. Vasilije
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Orthodoxie als Einheit

Auf Initiative des † Erzpriester von Tirol des Ökumenischen Patriarchats der Metropolis von Austria Pater Emanuel und der Religionslehrerin Stephanie Schäfer entstand das Projekt um das „Heilige Licht“ auch als Statement gegen Rassismus durch die der Nationalitäten übergreifenden Einheit der Orthodoxen!

Die Orthodoxen Schüler der BFWörgl, des BG/BRG Wörgl, der HAK/HAS Wörgl, der HLW Kufstein und des BG/BRG Kufstein, stellvertretend für alle Orthodoxen Schüler aus Tirol, fertigten im Rahmen des Einheitlichen Orthodoxen Religionsunterrichtes eine Kerze mit den Flaggen der Herkunftsländer all ihrer Nationen an.

Diese wurde am 22.März 2018 dem Historiker, Autor und Theologen Herrn Haris Skarlakidis durch die Schüler überreicht, damit sie am Karsamstag durch das “Heilige Licht” in der Grabeskirche in Jerusalem entzündet werden konnte.
Die Kerze besteht aus 33 Einzelkerzen, die für die 33 Lebensjahre Jesu Christi stehen, insgesamt 10 Flaggen der Herkunftsländer, sowie die der Orthodoxie und des Bundeslandes Tirol schmücken sie.

Jedes Jahr, seit dem Tod Jesu Christi im Jahr 33 n. Chr., entzündet sich am Karsamstag das Heilige Licht, an der Grabesplatte Jesu Christi, in der Grabeskirche in Jerusalem von selbst. Dieses alljährlich wiederkehrende Wunder feiern alle Orthodoxen Christen auf der ganzen Welt. Es ist ein lebendiges Zeichen und wiederkehrendes Wunder der Auferstehung Jesu Christi.

Nachdem diese von den Tiroler Schülern gefertigte Kerze eine ganze Nacht auf der Grabesplatte Jesu Christi lag und auch am Heiligen Licht entzündet wurde, ist sie nun als Kontaktreliquie, von der ein ganz besonderer Segen ausgeht, ein von den Schülern mit Sehnsucht und Freude erwartete spirituelle Kostbarkeit.
Während ihrer langen Reise von 5 Wochen , bei der sie 10 000 km zurücklegte und dabei 10 Länder durchquerte , wovon 5 auch die Herkunftsländer der Schüler sind, ist sie nun am 26.April 2018 nach Wörgl zurückgekehrt und mit ihr das Heilige Licht von Jerusalem.
†Erzpriester Pater Emanuel gab im Beisein der Direktoren der BFWörgl Mag. Dobler Fuchs und der HLW Kufstein Mag. Höfle das Heilige Licht an die drei Schüler Leon O., Angelos D. und Vasilije J. weiter, die Herrn Skarlakidis ihre besondere Kerze im Namen aller Schüler überreicht hatten, und übertrug Ihnen die verantwortungsvolle Aufgabe es nun allen Anwesenden zu überreichen, was in diesem Augenblick durch ein Aufreißen der Wolkendecke genau über der Schule begleitet und von allen mit großem Staunen bemerkt wurde.
Dieses außergewöhnliche Schulprojekt war als ein Zeichen für die Einheit der Orthodoxie und gegen Rassismus angesetzt.

In seiner Ansprache betonte † Pater Emanuel die Botschaft hinter diesem Schulprojekt: „ Unabhängig der nationalen Zugehörigkeit sind wir eine Einheit in Christus! Unsere gemeinsamen christlichen Werte verbinden uns und erleuchten durch die Liebe unseres Herrn Jesus Christus, die wir in seinem Licht der Auferstehung erkennen können , unsere Seelen , was uns zu einer großen Familie im Glauben an Ihn eint! Welche Sprache man auch sprechen mag, die Sprache der Liebe Jesu Christi verstehen wir alle, die jegliche Vorbehalte und Vorurteile überwindet ! – Gib Rassismus keine Chance!!! – Fördere und unterstütze die Einheit, so wie sie in der Orthodoxie vorgelebt wird!“ Nicht nur der Orthodoxe Religionsunterricht ist einheitlich, auch unsere Herzen schlagen im selben Takt der Liebe Jesu Christi und es ist ein unsichtbares Band, das uns verbindet, unabhängig unsrer Herkunft und unseres Lebensmittelpunktes oder Aufenthaltsortes.“

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