Ausschreibung
Der europäische Gedanken im Mittelpunkt

Kaiser-Maximilian-Preisverleihung 2019
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  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Der Kaiser-Maximilian-Preis 2021 richtet sich im Besonderen an Initiativen und Projekte, die den veränderten Umständen zum Trotz, einen Weg gefunden haben, die europäische Verbundenheit zu leben. Der nach Kaiser Maximilian I. benannte Preis wurde 1997 vom Land Tirol und der Stadt Innsbruck anlässlich des 85. Geburtstags des Innsbrucker Bürgermeisters Alois Lugger gestiftet.

Europäischer Gedanken

Der Kaiser-Maximilian-Preis von Stadt Innsbruck und Land Tirol wird seit 1997 für herausragende Dienste im Bereich der europäischen Kommunal- und Regionalpolitik vergeben. Im Zuge der Vorbereitungen für das Kaiser-Maximilian-Gedenkjahr 2019 wurde der Preis reformiert. Nun werden alle zwei Jahre Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die über die kommunalen, regionalen und nationalen Grenzen hinaus den europäischen Gedanken in die Tat umsetzen. Gesucht werden Beispiele eines gelebten europäischen Miteinanders – aus allen Bereichen des Lebens. Sie sollen durch diesen Preis unterstützt und gewürdigt werden. 2021 werden zusätzlich unter dem Motto „Herausforderungen gemeinsam begegnen – Europa stärken“ Projekte besonders berücksichtigt, die trotz Corona bedingt veränderter Umstände, Wege gefunden haben, europäisch verbunden zu bleiben.

Statements

Leo Kaserer vom Verein CUBIC, Preisträger 2020, über den Kaiser-Maximilian-Preis:  "Dank des Kaiser-Maximilian-Preises wurde die Initiative RÜCKENWIND ins Rampenlicht gerückt. Das Preisgeld gibt weiteren Jugendlichen die Gelegenheit an unseren Projekten teilzunehmen. Wir vom Verein Cubic und unsere Partner, die AK Tirol und das Europäische Solidaritätskorps, können nur Positives berichten." Bürgermeister Georg Willi: "Ein starkes, geeintes Europa braucht Menschen, die trotz plötzlich auftauchender Hindernisse kreativ ihre Ideen und Projekte verwirklichen. Ihr Beispiel schenkt Hoffnung." Landeshauptmann Günther Platter: "Gerade in besonders herausfordernden Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, nicht in egoistischen Nationalismus zurückzufallen, sondern gemeinsam die Pandemie und deren Folgen zu bewältigen. Ein besonderes Augenmerk legen das Land Tirol und die Stadt Innsbruck dabei auf die Jugend, deren Zugänge und Initiativen. Gemeinsam mit ihnen wollen wir die Zukunft Europas gestalten."

Infos

Alle Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter www.kaisermaximilianpreis.at

Rückenwind

Das Projekt „Rückenwind“ wurde 2006 vom Diplomsozialarbeiter Leo Kaserer gegründet, mit dem Ziel, TirolerInnen von 17 bis 30 Jahren im Rahmen internationaler Projekte erste Auslandserfahrungen zu ermöglichen und zwar niederschwellig insbesondere auch für bildungs- und arbeitsmarktferne Personen. Ein wichtiges Ziel ist dieStrukturierung des Alltags, die Verbesserung der schulischen und beruflichen Integration und die Förderung und Entwicklung der Lebensperspektiven der Freiwilligen. Die Teilnehmer werden von Sozialarbeitern und Mentoren begleitet und mittels Sprach- und Medienworkshops auf die Projekte vorbereitet. Seit 2013 wird das Projekt neben einem Netzwerk von europäischen Partnerorganisationen auch in enger Kooperation mit der AK Tirol organisiert. „Rückenwind“ gewann 2012 den SozialMarie Publikumspreis, wurde 2013 in Brüssel als herausragend ausgezeichnet und erhielt 2015 den Europa-Staatspreis beim Forum Wachau. Der Film zum Projekt „Last Fisherman“ wurde 2017 beim International Ocean Film Festival mit dem Culture Award 2017 prämiert. Das Projekt „Solidarity with the forgotten corners“ist die aktuelleUmsetzung der „Rückenwind“-Idee: In entlegenen, oft von Landflucht betroffenen Regionen Europas werden für die Teilnehmer maßgeschneiderte Lernaktivitäten durch geförderte Freiwilligenarbeit im Rahmen von ausgewählten Projekten angeboten – immer in Begleitung von ExpertInnen und SozialarbeiterInnen. Der Fokus liegt inhaltlich auf Umwelt, Kultur und Soziales. Es kann zwischen 25 Kurz-, Mittel- und Langzeitaktivitäten (zwei Monate bis ein Jahr) gewählt werden. Das Projekt ist gefördert von der AK Tirol und dem Erasmus+ Programm „Jugend in Aktion“. Für die Teilnehmer entstehen durch die Förderungen keine Kosten.

Preisträger

1998: Jordi Pujol
1999: Josef Hofmann
2000: Luc Van den Brande
2001: Josephine Farrington
2002: Erwin Teufel und Heinrich Hoffschulte
2003: Alain Chénard
2004: Elisabeth Gateau
2005: Jan Olbrycht
2006: nicht verliehen
2007: Michael Häupl und Graham Meadows
2008: Dora Bakoyannis
2009: Giovanni Di Stasi
2010: Halvdan Skard
2011: Danuta Hübner
2012: Keith Whitmore
2013: Karl-Heinz Lambertz
2014: Herwig van Staa
2015: Mercedes Bresso
2016: Anders Knape
2017: Nicola Sturgeon
2019: Projekt Rückenwind – Solidarity with the forgotten corners

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