Der Kampf gegen den Taubendreck

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INNSBRUCK. Tauben verursachen Dreck. Um die Tiere zu vertreiben, setzt die IIG auf neue und auch natürliche Wege. Im O-Dorf werden gerade einige Taubenvertreiber getestet.

Es gibt wohl keine Stadt, die nicht von Taubendreck geplagt ist. So auch Innsbruck. Besonders auf Plätzen, wo sie gefüttert werden, nehmen sie überhand. Die IIG versucht die Tauben nun mit natürlichen Methoden zu verjagen.

Falken als beste Methode
Die für wahrscheinlich alle beste Lösung im Taubenproblem wäre ein Falke. Einen solchen gibt es schon in der näheren Umgebung des O-Dorfs. Nun wurden Brutkästen an zwei Dächern im O-Dorf aufgehängt, damit sich der Falke auch dort ansiedelt. „Falken verjagen die Tauben einfach, sie tun Ihnen nichts“, erklärt IIG-GF Franz Danler. Für die IIG wäre das die unproblematischste und günstigste Lösung.

Eine andere Neuheit, die es in der Stadt so noch nicht gibt, ist ein Gerät, dass das Sonnenlicht spiegelt. Das Gerät dreht sich und verwirrt somit die Tauben. Seit vier Wochen wird das Gerät getestet, bisher scheint es die gewünschte Wirkung zu erzielen. „Sollte es erfolgreich sein, werden wir es wohl an mehreren Stellen einsetzen“, so Danler.

Eisenstäbe eher Notlösung
Die dritte Variante sind kleine Eisenstäbe, die auf die Dachränder geklebt werden. Diese sollen verhindern, dass Tauben auf den Dachrändern landen können. „Teilweise tragen die Tauben aber so viel Zeug zu den Stäben, dass sie trotzdem dort sitzen können“, weiß der Instandhaltungstechniker im O-Dorf Christian Prantner. Außerdem werden die Spitzen nur mit Silikonkleber aufgeklebt, dieser löst sich mit der Zeit und die Spitzen fallen vom Dach.

Stromdrähte teuer
Eine teure Lösung sind Drähte an den Dächern, die die Tauben mit kleinen Stromstößen verjagen. Deren Installation ist aber sehr teuer. Durch Hagel- und Sturmwetter werden die Drähte immer wieder beschädigt und müssen ausgetauscht werden. Von dieser Lösung will die IIG eher
weggehen.

Kein füttern, keine Tauben
Teilweise helfen sich MieterInnen der IIG auch schon selbst, sie hängen glitzernde Streifen auf das Fensterbrett, legen selbst solche Eisenstäbe an oder positionieren ausgestopfte Falken am Fensterbrett. Eines ist aber auch für Franz Danler klar: „Würden die Menschen die Tauben nicht füttern, gäbe es kein solches Problem“, wirft der Geschäftsführer
der IIG ein.

Fütterungsplatz ist illegal
Angedacht war auch mal ein eigener Taubenfütterungsplatz abseits der Wohnhäuser. Da es aber in Innsbruck grundsätzlich verboten ist, Tauben zu füttern, konnte diese Idee nicht umgesetzt werden.

Autor:

Verena Kretzschmar aus Innsbruck

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