Der WildeWasserWeg im Stubaital wurde erweitert

Mit dem neuen WildeWasserWeg-Rundweg wird der Wasserfall am Langetalerbach erlebbar gemacht.
  • Mit dem neuen WildeWasserWeg-Rundweg wird der Wasserfall am Langetalerbach erlebbar gemacht.
  • Foto: TVB Stubai Tirol
  • hochgeladen von Karl Künstner

Wasser ist Leben! Es ist kraftvoll, immer in Bewegung und hat das Erscheinungsbild des Stubaitals entscheidend mitgeprägt. Rauschende Bäche, beeindruckende Wasserfälle und stille Bergseen – der Stubaier WildeWasserWeg macht Wasser für alle erlebbar. Ab Juli werden die drei Etappen des WildeWasserWeges um einen Rundweg von der Tschangelair Alm bis zum Wasserfall am Langetalerbach und zurück zum Ruetz Katarakt erweitert. Leicht erreichbar, leicht begehbar, aber nicht minder spektakulär als der Hauptweg hinauf zum Sulzenau Ferner. Damit das gelingt, muss von der Idee über die Planung bis zum Bau des Weges, der Brücken und Plattformen alles zusammenpassen. „Es geht darum, das Thema Wasser intensiv erlebbar und ‚greifbar‘ zu machen und gleichzeitig die dafür erforderliche Infrastruktur schonend in die Landschaft zu integrieren“ erklärt Daniel Illmer die Herausforderungen bei der Planung des WildeWasserWeges. Er hat mit seinem Team und der Unterstützung durch weitere Fachplaner wie Geologen und Geotechniker die meisten Strecken des WildeWasserWeges geplant und den Bau koordiniert.

Rundweg Langetal

Der neue Rundweg in das Langetal zweigt bei der Tschangelair Alm vom WildeWasserWeg ab, überquert die Ranalter Landesstraße und führt auf der gegenüberliegenden Talseite durch den Wald. Auf dem neu angelegten Weg quert man mittels einer Brücke den Langetalerbach und kann dort einen weiteren kleineren, aber nicht minder spektakulären Wasserfall erleben. Der Verlauf des Weges und die genaue Position der Brücke ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu sind oft mehrere Begehungen im Gelände und Abstimmungen notwendig, bei denen neben Grundeigentümer, Auftraggeber, Planer und Baufirmen auch die Sachverständigen der Behörde dabei sind. So können die Planungen bereits im Vorfeld optimal abgestimmt werden. „Ziel ist es, den Besuchern ein intensives Naturerlebnis zu bieten. Gleichzeitig muss aber die Sicherheit Besucher und der Bauwerke gewährleistet sein. Um diese Anforderungen zu erfüllen, müssen Berechnungen über Fließgeschwindigkeiten, Wasserführung usw. angestellt und ein Sicherheitskonzept für den Fall von Sturm oder Hochwasser erstellt werden. Dieser Spagat ist uns bis jetzt immer gut gelungen“, ist Daniel Illmer froh und lobt dabei auch die zügigen und konstruktiven Behördenverfahren.

Thema Wasser in vielen Formen

„Bei der Gestaltung der Bauwerke greifen wir das Thema Wasser immer wieder auf, ob als Wellenlinie bei Brücken oder als tropfenförmige Aussichtsplattformen. Als Baumaterial wird vielfach Holz verwendet, auch wenn der Erhaltungsaufwand höher sind. Es kommt aus der Region und passt einfach zum Konzept bei dem die Natur im Vordergrund steht und die Technik nur Mittel zum Zweck ist“, so Daniel Illmer.
Für ihn ist der WildeWasserWeg weit mehr als ein Projekt. Der gebürtige Neustifter ist selbst mit seiner Familie gerne entlang der Ruetz unterwegs, kommt dabei oft mit den Menschen ins Gespräch, um deren Erfahrungen aber auch Vorschläge zu hören: „Der kinderwagentaugliche Zugang zu sonst wilden, unerschlossenen Plätzen in der Natur ist für viele ein ganz großes Erlebnis.“
Der gesamte erste Abschnitt des WildeWasserWeges wurde kinderwagentauglich angelegt. So ist der Weg von der WildeWasser Arena bis zum Grawa Wasserfall auch mit Kinderwägen und für Rollstuhlfahrer mit Unterstützung gut begeh- und befahrbar. Auch der neue Abschnitt, der Rundweg durch das Langetal ist kinderwagentauglich gestaltet. Der WildeWasserWeg zählte 2016 mit rund 250.000 Besuchern zu den beliebtesten Ausflugszielen in Österreich.

Mehr Informationen und Berichte aus dem Stubaital finden Sie im Stubai Magazin Sommer 2017, dem offiziellen Gästemagazin des TVB Stuai Tirol.

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