Die Formen des Eises: Innsbrucker Forscher entdecken 18. Eisform

Modell von Eis VI, die großen roten und blauen Kugeln stellen Sauerstoff-Atome, die kleinen Kugeln Wasserstoff-Atome dar.
  • Modell von Eis VI, die großen roten und blauen Kugeln stellen Sauerstoff-Atome, die kleinen Kugeln Wasserstoff-Atome dar.
  • Foto: Foto: Uni Innsbruck
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TIROL. Jetzt muss nur noch die Kristallstruktur bestimmt werden und die Entdeckung des Innsbrucker Chemikers Thomas Lörting und seines Teams wird bald in die Lehrbücher eingehen. Sie entdeckten die 18. Form des Eises, von dem man bisher nur 17 kristalline Formen kannte. 

Die Formen des Eises

Uns als Nicht-Wissenschaftlern auf der Erde, ist nur die Form "Eis I" gängig und zwar als Schnee und Eis. Außerhalb der Forschungslabore kann man die anderen bekannten Eisformen in unserer direkten Umgebung schlichtweg nicht finden. Die anderen 16 entstehen meistens im Weltall aufgrund des herrschenden Drucks und der Temperaturverhältnisse. 
So wurde "Eis VI" zum Beispiel auf Himmelskörpern wie dem Jupitermond Ganymede nachgewiesen. Auch im oberen Erdmantel in 200 bis 500 Kilometern Tiefe konnten Forscher auf unserer Erde diese Eisform belegen. 
Die Innsbrucker Forscher haben die neu entdeckte Eisform mit einer, bei der Herstellung deutlich verlangsamten Abkühlrate erhalten. Zudem wurde der ausgeübte Druck erhöht. 
Sobald die Kristallstruktur bekannt ist, kann man von der 18. Eisform sprechen!

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