Trau dich 2018
Die passenden Trauringe

Gold, Silber, Platin, Palladium oder Edelstahl: Trauringe können aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden.
  • Gold, Silber, Platin, Palladium oder Edelstahl: Trauringe können aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt werden.
  • Foto: MEV
  • hochgeladen von Karl Künstner

Auf sie richten sich alle Blicke: Nach dem „Ja“ tauscht das Hochzeitspaar die Ringe. Von nun an symbolisiert der Trauring die Verbindung zueinander. Lange Zeit hieß es: Gold, Gold, Gold! Nur aus diesem Material wollten Ehepaare ihre Trauringe. Doch mischen inzwischen auch ungewöhnliche Materialien die Branche auf.
Nach wie vor stehen schlichte Ringe im Fokus, vor allem in Gelb- und Roségold. Auch Weißgold ist gefragt. Wobei, goldene Eheringe werden aus einer Legierung mit anderen Materialien wie Kupfer oder Silber gefertigt. Reines Gold wäre viel zu weich für die Verarbeitung und die Ringe würden leicht Kratzer bekommen. Alternativen dazu sind Ringe aus Platin. Der Vorteil: Es gibt fast keinen Abrieb. Die Ringe bleiben so schön wie am ersten Tag und exklusiv sind sie allemal.
Daneben gibt es auch ungewöhnlichere Materialien, etwa ­Titan, Palladium oder Edelstahl, aber auch Karbon ist gefragt. Trauringe werden praktisch jeden Tag getragen. Deshalb sollten sie zum einen widerstandsfähig sein, aber auch stilistisch zum Brautpaar passen. Viele Paare setzen beim Design der Trauringe auf klassische, klare Formen. Mattierte und polierte Ringe halten sich in etwa die Waage. Auch Ornamente lassen sich auf den Ring bringen – etwa indem Weißgold und Gelbgold miteinander kombiniert werden. Bei den Gravuren darf es sogar die eigene Handschrift sein – dank Lasertechnik oder einem sehr guten Graveur ist das möglich. Selbst der Fingerabdruck lässt sich in den Ring lasern. Klassiker unter den Gravuren sind aber natürlich die Namen des Ehepaares und das Hochzeitsdatum. Weitere Inspiration können die aktuellen Trends liefern.

Mix and match

Unter den Steinen ist der Diamant der Klassiker. Oftmals findet sich der Stein aber gar nicht mehr auf dem eigentlichen Trauring. Stattdessen nehmen Frauen gerne einen sogenannten Memoire-Ring separat zum Trauring. Dort können gleich mehrere Steine die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Dazu passt der Trend zum „Stacking“, also zum Stapeln von Ringen an einem Finger. Das Spiel mit verschiedenen aneinandergesteckten Ringen hat auch bei den Trauringen Einzug gehalten: Verlobungsring, Ehering und Memoire-Ring lassen sich ebenso variieren und mit passenden Modellen ergänzen.

Tradition seit der Antike

Trauringe als Symbol der Verbundenheit zweier Menschen haben eine Jahrtausende alte Tradition. Schon im frühen Altertum bei den Ägyptern und den Römern wurde der Trauring am Ringfinger getragen. Auch der Verlobungsring ist keine „neumodische Erfindung“. Frauen im alten Rom trugen ihn als Zeichen der Bindung, aber auch als Empfangsbestätigung für die Mitgift.

Trauringe selber schmieden

Ringe gibt es mittlerweile nicht nur fertig zum Kauf in Juweliergeschäften: In Trauring-Seminaren können sich Pärchen unter Anleitung eines Fachmanns ihre Ringe auch selber herstellen. So haben die Brautleute die Möglichkeit, hautnah dabei zu sein, wenn das Symbol ihrer Liebe entsteht.

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