Unterführungen
Die unendliche Geschichte

Weder barrierefrei noch entgegenkommend: Unterführung Mentlberg.
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  • Weder barrierefrei noch entgegenkommend: Unterführung Mentlberg.
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INNSBRUCK. "Unterführung des Schreckens" oder "Dunkel, schmutzig und gefährlich". Zwei Stadtblatt-Schlagzeilen über Berichte zu den Unterführungen in Innsbruck. Beim aktuellen Lokalaugenschein gibt es ein klares Ergebnis: Die politischen Mühlen mahlen sehr langsam.

Unterführung Mentlberg

Durch die Autobahn, die Schnellstraße und die Bahngleise ist der Stadtteil Mentlberg vom übrigen Innsbruck abgetrennt. 2011 beschrieb das Stadtblatt die Situation mit den Worten: "unüberwindbar mit Kinderwagen oder Rad". 2018 machte GR Tom Mayer mit dem Stadtblatt einen Lokalaugenschein und konnte über keine besondere Verbesserung der Situation informieren. Und auch zum Jahresbeginn 2020 ist die Unterführung von einem Idelalzustand weit entfernt. "Weder barrierefrei noch leicht zugänglich, die Unterführung ist eine Zumutung", stellt der Gemeinderat der Liste Fritz fest.

Siggi Larcher mit dem Modell für eine mögliche Brücke (Stadtblatt 2017).
  • Siggi Larcher mit dem Modell für eine mögliche Brücke (Stadtblatt 2017).
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Brücke als Lösung

Die Unterführung beschäftigt seit Jahren die Bevölkerung. Bei einer Demo im Jahr 2017 haben die Initiatoren auch Lösungen präsentiert. Diese Demo war bereits die zweite Kundgebung zu diesem Thema. Gemeinsam mit dem emeritierten Professor für Verkehrsplanung Wolfgang Maurer entwarf Siggi Larcher, als einer der Initiatoren, ein Modell für eine mögliche Brücke. Diese sollte vom Peter Brünnl über alle anderen Verkehrswege wie Autobahnausfahrten, Bahn und Straße bis zum Innradweg reichen. Gedacht war die Brücke als Rad- und Fußweg.

GR Tom Mayer beim Lokalaugenschein 2018.
  • GR Tom Mayer beim Lokalaugenschein 2018.
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Duilestraße

Aber auch die Unterführung in der Duilestraße entspricht nicht dem modernen Standard. Tom Mayer sieht hier Handlungsbedarf von Seiten der Stadt Innsbruck. Bereits im Juli 2018 hat er im Innsbrucker Gemeinderat einen Antrag eingebracht:
"„Die Stadtregierung wird beauftragt,
1.) sämtliche Fußgänger- und Radfahrunterführungen in Innsbruck auf deren Erhaltungszustand zu prüfen und
2.) gegebenenfalls entsprechende Modernisierungsschritte wie bessere Beleuchtung, hellere Gestaltung und die Installation von Überwachungskameras zu setzen.
Dies ist im Bereich der Fußgängerunterführungen beim Hafen (Anbindung für Sieglanger, Mentlberg und Klosteranger) und beim Südring (Olympiabrücke – Karmelitergasse und Neuhauserstraße/Oerleyweg – Duilestraße) auf jeden Fall umzusetzen.“
Ergebnis bisher: Null. "Der Antrag wurde dem Stadtsenat zugewiesen und ist seitdem verschollen", erläutert Tom Mayer. "Wie aber tagtäglich festzustellen ist, besteht dringender Handlungsbedarf der Stadt Innsbruck", appelliert Mayer abschließend für eine baldige Lösung.

Eingang Unterführung Duilestraße.
  • Eingang Unterführung Duilestraße.
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Autor:

Georg Herrmann aus Innsbruck

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