Crowdfunding-Kampagne
Die Zeit danach: Literaturprojekt und Doku in den Startlöchern

Das Filmplakat zur Dokumentation "Arbeit statt Almosen"
  • Das Filmplakat zur Dokumentation "Arbeit statt Almosen"
  • Foto: Schachinger
  • hochgeladen von Nadine Isser

Nach der – während des Lockdowns gestartete erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne – erscheint nun das Buch und die dazugehörige Dokumentation.

„Arbeit statt Almosen“ – unter diesem Motto starteten eine Gruppe von 20 Autorinnen, unter ihnen die Innsbrucker Autorin Siljarosa Schletterer, ein Crowdfunding-Projekt, dass ihnen ermöglichen sollte, ein Buch „Fragmente: Die Zeit danach“, dass während der Pandemie entstehen sollte, zu finanzieren. Es ist ihnen auch gelungen – und noch mehr als das. Denn nun steht das Künstlerkollektiv mehreren Premieren: Am 10.10.20 wird sowohl das Buch als auch das Hörbuch „Fragmente“ erscheinen und einen Tag danach kommt die Dokumentation dazu („Arbeit statt Almosen“ über die Lebens- und Arbeitssituation von Autorinnen und Autoren ins Programmkino Wels, Medien Kultur Haus.

Marlen Schachinger, Initiatorin des Buchs und auch des dazugehörigen Dokumentarfilms, rechnet mit der österreichischen Literaturlandschaft ab (nachzulesen auf ihrer Homepage hier). Die im Frühjahr aufgrund von Covid entfallenen Lesungen bezeichnet sie als „Berufsverbot“, die Situation habe sich seitdem nur teilweise, aber nicht ausreichend verbessert. Sie ortet außerdem eine Benachteiligung von Frauen im österreichischen Literaturwesen: „Die Literaturwissenschafterin in mir verlangte nach einer Überprüfung: Fakten. Ich zählte aus, österreichische Verlagsprogramme, und kam für die Verhältnisse hierzulande zu dem gleichen niederschmetternden Ergebnis wie die deutschen Kolleginnen, die #vorschauenzählen initiiert hatten: 66% Autoren, 34% Autorinnen hatten 2019 gemäß »Die Literaturen« im Bereich Belletristik in österreichischen Verlagen publiziert.“ Auch die Tantiemenhöhe sei zu gering.

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