Oroboros
Die Zukunft ist in Wilten

In diesem Labor in Wilten wird das Gerät entwickelt.
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In der Schöpfstraße in Innsbruck befindet sich ein Labor, das der EU 1,7 Mio. Euro wert ist.

INNSBRUCK. Wenige werden verstehen, was in der Schöpfstraße in Wilten vor sich geht und warum die EU in ihrem Förderprogramm für Klein- und Mittelunternehmen Horizon 2020 1,7 Mio. Euro ausgibt. Ein Labor, in dem ein Gerät zur Mitochondrienforschung entwickelt wird, soll seine Marktposition im Namen der EU nun global verstärken.

In der Topliga

Jetzt schon spielt das Innsbrucker Unternehmen Oroboros Instruments mit seinem Gerät "O2k" in der Spitzenliga der mitochondrialen Forschung mit. Das Gerät untersucht – sehr einfach formuliert – die "Kraftwerke" (Mitochondrien) der tierischen oder pflanzlichen Zellen. Das Gerät selbst, dessen Preis zwischen 30.000 und 57.000 Euro liegt, wurde mittlerweile 1.100-mal in 49 Länder der Welt verkauft. Nun tüftelt man im Labor in der Schöpfstraße in Wilten an der nächsten Generation: dem "NextGen-O2k". Dieses Gerät ist mit einem zusätzlichen Sensor versehen, der den Energiezustand von Coenzym Q messen kann. Für Universitäten und Forschungsinstitute ist Oroboros dadurch jetzt schon Partner in Programmen z. B. zur Forschung von Alzheimer oder im Verstehen von psychischen Krankheiten. Für das Entwickeln des neuen Gerätes wurden Oroboros daher 1,7 Mio. Euro zugesprochen.

"Die Förderung verleiht uns Flügel"

Erich Gnaiger, GF von Oroboros, zur Förderung: "Wir haben jetzt schon einen sehr hohen Stellenwert, aber diese Förderung verleiht uns weiterhin Flügel und Struktur. Zusätzlich zur Anerkennung unserer Arbeit können wir mit geringerem Risiko Innovationen vorantreiben." In die Entwicklung des neuen Gerätes investiert Oroboros zusätzlich noch 700.000 Euro. "Zum Glück haben wir uns auch bisher ökonomisch sehr positiv entwickelt und waren kommerziell erfolgreich", so der GF, der in den nächsten zwei Jahren sein Team auf über 30 Mitarbeiter erhöhen möchte. Das Gerät soll ein revolutionärer Innovationsschritt für die mitochondriale Forschung sein und u. a. auch in der Erforschung und Optimierung bei Biomasseerzeugung durch Algen eingesetzt werden.

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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