Pradler Geschäfte
"Drei Jahre lang steht es schon leer"

Jahrelang stand es leer – seit März gibt es zur Vermietung wieder grünes Licht für dieses Lokal in der Amraserstraße.
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  • Jahrelang stand es leer – seit März gibt es zur Vermietung wieder grünes Licht für dieses Lokal in der Amraserstraße.
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Eine leerstehende Lokalität führt zu Verärgerung bei potentiellem Mieter.

INNSBRUCK. Karl Berger (Name von der Redaktion geändert) versteht die Welt nicht mehr. Seit drei Jahren steht das Geschäft in der Amraserstraße leer – eine Räumlichkeit der Innsbrucker Immobiliengesellschaft, die Berger gerne pachten würde. Er führte bis Ende Mai ein Papierwarengeschäft in der Dreiheiligenstraße – hier wurde ihm die Miete nicht verlängert. Er sah sich um und wurde in der Amraserstraße fündig. Seine Bemühungen die Lokalität zu mieten, blieben erfolglos. "Ich habe nicht einmal ein Verhandlungsgespräch führen können", sagt er. Sein schriftliches Angebot wurde mit einer Pauschalen Mail abgewürgt: Das Angebot wäre zu niedrig. Auch versteht er die Vorgangsweise der IIG (Innsbrucker Immobiliengesellschaft), der Besitzerin, nicht: "Im Normalfall muss der Vermieter sagen, was er für das Geschäft haben will. Was die IIG macht, ist Preistreiberei."

"War ein Ersatzlokal"
IIG-GF Franz Danler sieht die Sache nüchterner und hat auch eine Erklärung für die Nichtnutzung der Räumlichkeit: "Ja, es stimmt, das Geschäft stand drei Jahre lang leer. Der Hintergrund war, dass wir die Räumlichkeit als Ersatzlokal – welches in der Nähe des bisherigen Standortes sein musste – aufrechterhalten haben." Der Zeitspecht – das Uhrengeschäft in Pradl – war wegen eines Pachtvertrags jahrelang im Clinch mit der IIG. Vor kurzem hat man sich geeinigt, wie Danler erklärt. Das Ersatzlokal wurde nicht in Anspruch genommen und seit März steht es zur Vermietung. Den Vorwurf der Preistreiberei lehnt er ab: "Wir sind angehalten, das beste Angebot anzunehmen, sonst könnte man uns Freunderlwirtschaft nachsagen." Der andere Anbieter liege mit seinem Angebot um einiges darüber. Berger hat nun die Möglichkeit, einen weiteren Preisvorschlag zu machen, um wieder ins Rennen zu kommen. Was sich Berger letztendlich wünscht: "Ich will lediglich mit jemandem ein ernstes Verhandlungsgespräch führen."

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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