Fuchsloch
Ein Juwel der Artenvielfalt

Das Fuchsloch am Fuß der Nordkette ist eine rund 15.000 Quadratmeter große Naturoase mit seltenen Tier- und Pflanzenarten.
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  • Das Fuchsloch am Fuß der Nordkette ist eine rund 15.000 Quadratmeter große Naturoase mit seltenen Tier- und Pflanzenarten.
  • Foto: IKM
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Das Biotop „Fuchsloch“ oberhalb vom Mühlauer Friedhof feiert heuer sein 30-jähriges Bestehen. Seit 1998 wird die Naturoase vom Verein „natopia“ betreut, der seinen aktuellen Tätigkeitsbericht 2019/20 an die Stadt überreicht hat. Darin wird die Pflege und Betreuung der Wiesen, Tümpel und Teiche des „Fuchsloches“ sowie die darin vorkommende Artenvielfalt dokumentiert. „Wir als Stadt und Grundeigentümerin sind sehr froh, dass der Verein ‚natopia‘ das Gebiet ganzjährig durch eine Biologin managed, die Erfahrung in der Betreuung von Schutzgebieten hat. Wir werden auch weiterhin unseren Beitrag leisten, um diese wichtige Aufgabe sicherzustellen“, versichert der zuständige Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc bei der Übergabe des Tätigkeitsberichts durch „natopia“.

Wie das Fuchsloch entstanden ist

Auf der ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche des Fuchslochs baute der Mühlauer Erwin Kögl im Dezember 1988 in neun Tagen 16 Teiche und Tümpel. Aus der privaten Initiative wurde zwei Jahre später und mit Erlaubnis der Stadt ein offizielles Biotop, das zunächst von der „Arbeitsgemeinschaft Biotoppflege“, später von der Naturschutzjugend und dem Naturschutzbund betreut wurde. Daraus entstand im Herbst 1997 der Verein „natopia“, der die Betreuung bis heute führt – großteils durch ehrenamtliche HelferInnen, die rund 1000 Arbeitsstunden im Jahr leisten.

„Alles, was kreucht und fleucht“

Laut akutellem Tätigkeitsbericht leben im Fuchsloch über 500 verschiedene Schmetterlingsarten, 4 Reptilien- und 14 Libellenarten sowie rund 1.000 Grasfrösche. Das Biotop bietet darüber hinaus einen Lebensraum für weitere seltene Tiere und Pflanzen wie die Zwergfledermaus, den Grauschnäpper, Teichmolche oder die Sibirische Schwertlilie. „Das Fuchsloch ist ein Juwel der Artenvielfalt, das der Innsbrucker Bevölkerung auch weiterhin zur Verfügung stehen soll“, so das Fazit des Vizebürgermeisters. Interessierte können den Tätigkeitsbericht beim Verein „natopia“ anfordern.

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Das Fuchsloch am Fuß der Nordkette ist eine rund 15.000 Quadratmeter große Naturoase mit seltenen Tier- und Pflanzenarten.
Vizebürgermeister Johannes Anzengruber nimmt den druckfrischen Tätigkeitsbericht von „natopia“-Geschäftsführer Andreas Jedinger und Fuchsloch-Betreuerin Sylvia Auer entgegen.
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