Schnee Tirol
Erkundungsflüge zur Schneesituation in Tirol

LH Günther Platter und der Vorstand der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz, Herbert Walter, bei der Stabssitzung heute im Landhaus in Innsbruck
  • LH Günther Platter und der Vorstand der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz, Herbert Walter, bei der Stabssitzung heute im Landhaus in Innsbruck
  • Foto: Land Tirol/Sidon
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TIROL. Die Lage aufgrund des vielen Neuschnees der vergangenen Tage hat sich etwas entspannt. Nun sind acht Hubschrauber für Erkundungsflüge im Einsatz. Auch die Lawinengefahr geht zurück.

Erkundungsflüge helfen bei der Einschätzung der Schneesituation

Die Wetterbesserung erlaubt den Einsatz von acht Hubschraubern zu Erkundungsflüge. Dies ermöglicht der Lawinenkommission eine bessere Einschätzung der Schneesituation in Tirol. Insgesamt gibt es 40 Anforderungen der Hubschrauber für diese Erkundigungsflüge. Diese wewrden der Reihe nach abgearbeitet, so der Leiter der Landeswarnzentrale des Landes Tirol, Marcel Innerkofler. Im Flugeinsatz stehen der Landeshubschrauber, drei Bundesheerhelikopter (eine Black Hawk, eine Alouette III und eine Bell 212) und vier weitere Hubschrauber von privaten Flugunternehmen.

Lawinenschutzbauten haben gut funktioniert

Viele Lawinenschutzbauten schützen den Siedlungsraum. Trotz des vielen Neuschnees haben diese voll funktioniert. Eventuelle Lawinenabgänge konnten so vom Siedlungsraum abgehalten werden. "Unsere Investitionen der vergangen Jahre und Jahrzehnte haben sich somit rentiert“, so der Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung, Gebhard Walter. Einige Großlawinen sind bereits abgegangen, wurden aber durch die Lawinenverbauungen gehalten. „Den Höhepunkt dieser kritischen Situation haben wir aktuell überschritten“, so der Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol, Rudi Mair. Auch die Gefährdung der Verkehrswege wird in den nächsten Tagen weiter abnehmen. Jedoch besteht heute in vielen Gebieten noch große Lawinengefahr.

Viele Straßen sind wieder offen

Auch die Situation auf Tirols Straßen hat sich bereits entspannt. So konnten viele Straßensperren wieder aufgehoben werden.
Erreichbar sind wieder

  • Sölden,
  • Gries im Sellrain,
  • St. Sigmund,
  • Ginzling
  • Ischgl
  • die Brennerstraße zwischen Stafflach und Gries ist wieder offen
  • Galtür
  • Nauders

Weiter gesperrt bleiben bzw. sind folgende Gemeinden nicht erreichbar

  • Obernberg am Brenner,
  • Vals
  • Schmirn
  • die Felberntauernstraße
  • Prägraten
  • St. Leonhard im Pitztal,
  • St. Anton am Arlberg,
  • Kühtai
  • Hochfügen

Verkehrseinschränkungen

  • Virgental

Ob Straßen im Bezirk Reutte geöffnet werden können, entscheidet sich nach den heutigen Erkundungsflügen.

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