Falschaussage
Es gab gar keinen Raubüberfall

Drei 16-jährige Syrer kamen wegen einer Falschaussage in Bedrängnis.

Am 24. Oktober berichtete das STADTBLATT über einen Raubüberfall in der Weinhartstraße. Wie sich heute herausstellte, hat das vermeintliche Opfer nicht nur eine Falschaussage gegenüber der Polizei gemacht und damit einen syrischen Jugendlichen in die Justizanstalt gebracht, sondern auch eine Panikattacke vorgetäuscht. 

INNSBRUCK. Eine Bushaltestelle, ein Angriff von drei Jugendlichen und eine Panikattacke: Ein 21-jähriger Österreicher brachte mit seiner Aussage vor der Polizei drei junge syrische Männer in Bedrängnis. Er behauptete sie haben ihn an die Wand gedrückt und ausgeraubt. Trotz Panikattacke, die der Mann vortäuschte, hegte die Polizei nach dem zweiten Verhör Zweifel an den Aussagen des vermeintlichen Opfers. Irgendwann gestand der Mann zu: Es habe sich gar nicht so zu getragen, wie er behauptet hatte. Es kam zu keinem Raub von Zigaretten und Bargeld.
Der festgenommene 16-jährige Syrer wurde daraufhin aus der Justizanstalt wieder entlassen. Die zwei weiteren 16-jährigen Syrer, die der 21-Jährige identifiziert hat, sind ebenfalls unschuldig. Der Österreicher wird auf freiem Fuß wegen des Verdachts der Falschen Beweisaussage und Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung an die Staatsanwaltschaft Innsbruck zur Anzeige gebracht.

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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