Freizeitticket: Kritik an Abrechnung

Das Freizeitticket: Ein umfassendes Freizeitangebot für Tirol – nur an der Abrechnung gibt's Kritik.
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  • Foto: Christoph Schöch/Freizeitticket
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IBK (acz). Ein gutes Angebot zum guten Preis; – so sieht Sprecher des Freizeitticket-Kartenverbundes, Thomas Schroll, was das Ticket leisten muss. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es keine neuen Angebote. Dafür ist der Preis um 13 Euro gestiegen. Schroll erklärt:

"Da die Gäste das Freizeitticket immer mehr nutzen, werden auch unsere Kosten höher. Außerdem müssen wir unseren Preis auch an einen gewissen Index anpassen."

Auch mit der Erhöhung sieht er das Freizeitticket noch immer als Spitzenreiter seiner Kategorie: "Wir vergleichen uns mit zwanzig anderen Kartenverbünden und sind hinsichtlich Preis und Angebot unschlagbar. Die künftige Herausforderung wird sein, dass das Angebot auch für Betriebe weiterhin wirtschaftlich ist", erklärt er im STADTBLATT-Gespräch.

Kritik an Abrechnung

Aus den Reihen der FPÖ werden kritische Stimmen gegenüber dem Abrechnungssystem des Freizeittickets laut. FPÖ-Gemeinderat und Klubobmann Winfried Vescoli findet den Preis – besonders für Familien – zu hoch, da man ihn auf einen Schlag berappen muss. Im Vorverkauf kostet das Ticket für eine vierköpfige Familie mit Kindern unter 16 Jahren 1.032 Euro:

"Bei den IVB ist man mit der monatlichen Abbuchung für das Jahresticket einen erfolgreichen Weg gegangen. Es ist für Außenstehende nicht ganz nachvollziehbar, warum dies nicht auch beim Freizeitticket gehen soll."

Schroll entgegnet auf die Kritik: "Ich kenne keinen Kartenverbund, welcher Ratenzahlung hat. Außerdem spreche ich oft mit Familien und diese sorgen schon das ganze Jahr vor, werfen täglich etwas in die Sparbüchse. Darüber hinaus ist das Freizeitticket bereits zu einem fixen Weihnachtsgeschenk geworden." Daher wird es auch in Zukunft keine Ratenabrechnung für das Freizeitticket geben. Einen anderen Grund nennt Schroll ebenfalls: "Wir sind ja kein Unternehmen, sondern ein Verbund von 18 Bergbahnen – die IVB sind ein Betrieb und verfügen über Buchhaltung und Mahnwesen. Wir wollen die Kosten möglichst gering halten und wickeln die Organisation über die Nordkettenbahnen einfach ab. Wenn wir mehr Kosten durch eine neue Abrechnungsstruktur haben, würde sich das auch im Preis niederschlagen."

Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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