Wintergastgärten
Gastronomen können planen

Wintergastgärten sind erlaubt, elektrische Heizstrahler dürfen eingesetzt werden. Bei Christkindlmarktständen gibt es keine Wintergastgärten.
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  • Foto: Werilly
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Sie wurden in der Öffentlichkeit bereits angekündigt, jetzt hat sich der Stadtsenat einstimmig für die Durchführung der Wintergastgärten in Innsbruck ausgesprochen. In Gassen und Straßen mit Christkindlmärkten wird es keine Gastgärten geben.

Unentgeltlich

"Das Betreiben der bisher genehmigten Gastgärten wird auch in den Wintermonaten Dezember 2020 und Jänner 2021 erlaubt. Zweitens wird die Stadt Innsbruck auf das in der Gastgarten-Richtlinie vereinbarte Entgelt verzichten. Und drittens wird das Aufstellen von mit Strom betriebenen Heizpilzen in den Gastgärten erlaubt sein", informiert Vizebürgermeister Johannes Anzengruber. Für die Ansuchen sind jedoch die üblichen Vertragsgebühren zu entrichten. "Damit werden die Gastronomiebetriebe in der Wintersaison erheblich unterstützt. Dies ist auch ein kleines, aber wichtiges Signal für den Wintertourismus im urbanen Bereich“, erklärt Anzengruber die Zielrichtung des Gastgartenpaketes. Betreiber mit einem derzeit aufrechten Gastgartenmietvertrag können diese auch in den Monaten Dezember 2020 und Jänner 2021 betreiben. „Als Erleichterung für die lokalen Betriebe haben wir uns dazu entschlossen, in diesen Monaten auf das vereinbarte Entgelt gemäß der geltenden Gastgarten-Richtlinie zu verzichten. Damit sollen die Innsbrucker Betreiberinnen und Betreiber zumindest in dieser Hinsicht entlastet werden“, betont Bürgermeister Georg Willi.

Abstimmung

Auch die Frage rund um Christkindlmärkte und Wintergastgärten wurde geklärt. In den Gassen und Straßen, in denen sich die Märkte präsentieren, wird es keine Wintergastgärten geben. Eine Abstimmung des jeweiligen Gastronomen mit den Marktbetreiber IAI ist aber jederzeit möglich, hält Anzengruber weiter fest. Die entsprechende Detailkonzepte und Planvorlagen wurden bereits erarbeitet. "Elektrische Heizstrahler sind erlaubt, bedürfen aber einer gewerberechtliche Genehmigung", erinnert Anzengruber in Sachen Heizpilze an die nötigen bürokratischen Schritte. Ein Anbringen von Heizkörpern an der Hausfassade, muss mit dem jeweiligen Hausbesitzer abgeklärt werden. Vereinzelt müssen hier auch Bestimmungen des SOG (Stadt- und Ortsbildschutzgesetz) berücksichtigt werden. "Dazu sind behördliche Genehmigungen, wie zum Beispiel die gewerbebehördliche Betriebsanlagengenehmigungen und die Bewilligung gemäß § 82 der Straßenverkehrsordnung, notwendig. Auch müssen etwaige zivilrechtliche Gestattungen vorliegen“, so Anzengruber.

Trend

Die Wintergastgärten und Heizpilze sind absolute im Trend. So erklärt der Linzer Bürgermeister Klaus Luger: "Sogenannte "Heizschwammerl", also elektrische Heizstrahler in Gastgärten, sind eigentlich in Linz nicht erlaubt. Für den heurigen Herbst und Winter bin ich jedoch der Meinung, dass wir diese zulassen. Um den Gastronomen in der Corona-Misere zu helfen, ermöglichen wir ja auch Winter-Schanigärten. 30 Linzer Wirte haben bereits um solche angesucht und diese auch bewilligt bekommen. In dieser Situation wäre es absurd, auf dem Verbot zu bestehen und die Gäste im Kalten sitzen zu lassen."

NEOS Wunsch

"Die Erweiterungen der Gastgärten, die wir NEOS per Antrag im GR gefordert haben, wurde von vielen Betrieben gerne angenommen. In vielen Straßenzügen war eine spürbare Belebung durch diese Erweiterungen sichtbar. Geht es nach uns, sollen diese Erweiterungen auch in Zukunft möglich sein. Das wäre nicht nur für die Betriebe ein Vorteil, sondern auch für das Stadtleben ein Aufschwung. Ich verstehe nicht, wieso man das nicht gleichzeitig mit den Winteröffnungszeiten fixiert hat. Es wäre gut, wenn die Stadtregierung nicht immer bis kurz vor 12 wartet, sondern einmal vorausschauend auf die Bedürfnisse der Betriebe eingeht und ihnen Planungssicherheit gibt. Wer Wirtschaftsförderung sagt, muss auch Maßnahmen umsetzen," zeigt GR Julia Seidl großes Unverständnis für die lahme Entscheidungsprozesse.

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