Gefahrenfaktor Fahrradfahrer

Vorrangregeln gelten auch für Radfahrer.
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  • hochgeladen von Nilüfer Dag

Ist Radfahrern in Innsbruck ihr Leben nichts wert? Genauso fahren sie nämlich.
Beim Beobachten des Radverkehrs fällt einiges auf: Die Verkehrsregeln scheinen für Zweiräder nicht bindend zu sein.

Verkehrsregeln optional

Das Halten an roten Ampeln ist der Wahlfreiheit überlassen, Einbahnstraßen existieren nur für Autos und Zebrastreifen überhaupt nicht. Alle paar Monate führt die Polizei Schwerpunktaktionen durch, bei der insbesondere die Radfahrer auf richtiges Fahrverhalten und funktionstüchtige Ausstattung überprüft werden. Der Lerneffekt hält sich allerdings in Grenzen. "Die Veränderung muss im Bewusstsein der Radfahrer geschehen", betont Reinhard Moser, stellvertretender Stadtpolizeikommandant und Verkehrsreferent. "Trotz der Strafen gibt es keinen wirklichen Lerneffekt, da die Verkehrsteilnehmer stark zwischen Autofahren und Radfahren differenzieren."

Unfälle: Fast jeden Tag

Laut seinen Schätzungen passieren pro Jahr circa 300 Radverkehrsunfälle, wobei circa 70 % davon "Alleinunfälle" darstellen. Die häufigsten Verkehrsdelikte sind das auf dem Gehsteig Fahren, das Ignorieren von roten Ampeln, gegen die Einbahnstraße Fahren – insbesondere die Herrengasse in Innsbruck – und betrunkenes Fahren. Meist würden die "Rowdies" angeben, mit dem Auto nie so rücksichtslos unterwegs zu sein. "Dabei sind sie mit dem Rad viel ungeschützter", warnt Moser.

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