Patscher Alm
Gemeinderat diskutiert Entschädigung

Die beliebte Patscher Alm soll eine Entschädigung bekommen.
  • Die beliebte Patscher Alm soll eine Entschädigung bekommen.
  • Foto: Kainz
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Die Patscher Alm ist ein beliebter Treffpunkt für alle Sport- und Wanderfreunde in Innsbruck. Die wirtschaftliche Geschichte der Wirtin Heide Kaltschmid ist dabei von verschiedenen Einflüssen geprägt. Die Baustelle, wetterbedingte Absagen von Bahnfahrten und natürlich auch Covid-19. Im Gemeinderat wird jetzt eine Entschädigungszahlung diskutiert.

Antrag

Im Juli Gemeinderat wurde das Anliegen als dringender Antrag eingebracht, da die Dringlichkeit nicht zuerkannt wurde, steht der Antrag im Oktober-Gemeinderat auf der Tagesordnung. Im Antrag vom Gerechten Innsbruck wird eine Entschädigungszahlung in der Höhe von 12.000 Euro für die Patscher Alm beantragt. Gerald Depaoli: „Georg Willi, Oppitz-Plörer & Co haben Heidi Kaltschmid vor der Gemeinderatswahl 2018 Hilfe versprochen. Jetzt müssen Sie ihre Versprechen einhalten und Handschlagqualität beweisen.“

Entschädigung

Irritiert zeigt sich Depaoli über die Ablehnung von Grüne, Für Innsbruck, ÖVP, SPÖ und NEOS der Dringlichkeit, "geht es doch um wirtschaftliche die Existenz der beliebten Almpächterin." Depaoli weiter: "Wir erwarten uns, dass der Antrag eine dementsprechende Mehrheit erhält, da es nicht sein kann, dass beim 80 Millionengrab Patscherkofelbahn Heidi Kaltschmid vom Innsbrucker Gemeinderat wegen einer im Vergleich lapidaren 12.000 Euro Entschädigungszahlung für unverschuldete Umsatzeinbußen im Stich gelassen wird! Man darf gespannt sein.“ Das Stadtblatt hat mehrfach über die wirtschaftliche Situation der Patscher Alm berichtet. Die Artikel finden Sie hier

Begründung

Aus der Antragsbegründung: 'Der Spatenstich zum Bau der neuen Bahn erfolgte am 26. April 2017. Die Inbetriebnahme der neuen Bahn sollte am 15. Dezember 2017 erfolgen und wurde auf den 22. Dezember 2017 verschoben. Während der Bauzeit war die Patscher Alm mit dem Rad großteils nicht erreichbar. Aufgrund dieser Wegsperre, die wegen dem Abbau der alten Bergstation bis 2019 dauerte, ist Frau Heidi Kaltschmid ihr Hauptgeschäft unverschuldet für ca. 2 Jahre weggefallen. Für den LKW- Transport von Baumaterialien auf und vom Patscherkofel wurde die Zufahrtsstraße, die direkt neben der Alm vorbeiführt, ausgebaut. Dies hatte zur Folge, dass auch viele Wanderer die Alm gemieden haben bzw. die Pächterin Heidi Kaltschmid neben einer massiven Lärmbelästigung vor allem unter einer Schmutz- und Staubbelastung leiden musste.

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