Großer Wunsch zur Wahl: Den Bozner Platz endlich attraktiv machen

Der Innenstadtverein will die Wahlstimmung nutzen und auf den längst fälligen Verschönerungsplan für den Bozner Platz aufmerksam machen.
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  • Der Innenstadtverein will die Wahlstimmung nutzen und auf den längst fälligen Verschönerungsplan für den Bozner Platz aufmerksam machen.
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

INNSBRUCK. Der Bozner Platz ist nicht als Sehenswürdigkeit von Innsbruck bekannt. Dabei hat er viel historisches Potential und ist einer der wenigen grünen Plätze im innerstädtischen Bereich.
Das Einfallstor der Landeshaupststadt – wie es der Innenstadtverein gerne bezeichnet – verkümmert schon seit geraumer Zeit. Ausgetretene Trampelpfade, zugenagelte Toilettenanlagen, Rattenplage und Drogengeschäfte machen den Bozner Platz bisher eher unattraktiv. Seit Jahren wollen die Kaufleute mit ihren angrenzenden Geschäften, dass sich das ändert.
Zwar stehe die Innsbrucker Innenstadt und die Kaufmannschaft nicht so schlecht da wie andere deutsche oder österreichische Städte dieser Größenordnung, trotzdem müsse man proaktiv gegen das Geschäftesterben vorgehen.

Wünsche erarbeitet

Obmann des Innenstadtvereines ist Thomas Hudovernik. Seit 2015 ist man aktiv, dass am Bozner Platz die gewünschte Attraktivierung endlich startet. In einer Arbeitsgruppe, die aus AnrainerInnen, UnternehmerInnen und StakeholderInnen bestand, wurde vergangenes Jahr ein Konzept erarbeitet, welches dem Stadtsenat übergeben wurde. Darin formulierten die Teilnehmer der Arbeitsgruppe ihre Erwartungen gegenüber der Politik – der Stadtsenat nahm die Liste dankend an. "Wir müssen einen spürbaren Unterschied zwischen Einkaufszentren und der Innenstadt schaffen. Für die Innenstadt braucht es einen Cocktail aus grüner Oase, langsamem Verkehr, gutem Gastroangebot und Wohlbefinden, welches nicht mit Konsumzwang zusammenhängt. Der Platz soll künftig nicht von allen Seiten mit Fahrbahnen gesäumt werden", erklärt Hudovernik. Der Innenstadtverein will nun auf die Wahlstimmung setzen und hofft Druck auf die Parteien ausüben zu können.

Aufnahme in Programm

Das Ziel wäre, dass die neue Regierung (die am 22. April gewählt wird) die Neugestaltung des Bozner Platzes in ihr Programm aufnimmt. Hudovernik geht davon aus, dass eine Attraktivierung in den nächsten vier Jahren über die Bühne gehen könnte.

Der Innenstadtverein will die Wahlstimmung nutzen und auf den längst fälligen Verschönerungsplan für den Bozner Platz aufmerksam machen.

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