Filmfestival
Hunger auf der Leinwand

In Innsbruck im Leokino wird der Film "Seeds of Profit" gezeigt.
  • In Innsbruck im Leokino wird der Film "Seeds of Profit" gezeigt.
  • Foto: PremièresLignesTélévision
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

Zum zehnten Mal finden in Tirol die Filmtage zum Thema "Recht auf Nahrung" statt. Hunger.Macht.Profite zeigt zwischen 16. und 18. März 2020 in Stumm im Zillertal und in Innsbruck insgesamt drei Filme zu diesem Thema.

Zum 10. Mal bringen die Filmtage zum Recht auf Nahrung - Hunger.Macht.Profite. kritische Dokumentarfilme auf die Kinoleinwand. Zwischen dem 16. März und dem 18. März 2020 werden in Tirol die Ursachen von Hunger, die Verdrängung kleinbäuerlicher Strukturen und der Raubbau an Mensch und Natur gezeigt. Die Filmtage werden in Zusammenarbeit von FIAN Österreich (FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk), ÖBV – Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, Attac und normale.at veranstaltet.
Anschließend an die Filme laden die Veranstalter zum gemeinsamen diskutieren und nachdenken ein.

"Die Filmtage zeigen diese Missstände der Lebensmittelindustrie anhand von konkreten Beispielen auf“ 

erklärt Lukas Schmidt von FIAN Österreich eines der Ziele der Filmtage. Ob Preis, Saatgut oder Arbeits- und Lebensweise – die Konzentration von natürlichen Ressourcen in den Händen einiger weniger Profiteure „organisiert“ den Hunger neu. Die drei Dokumentarfilme, die gezeigt werden, handeln ebenfalls von den verschiedenen Bedingungen.

Die Filme

"Bittere Ernte –  Bauern weltweit in Not" zeigt das harte Leben der produzierenden Personen in der Landwirtschaft auf. Sie werden dank der Bedingungen, die multinationale Konzerne vorschreiben, unter Druck gesetzt und leiden selbst von Hunger. Immer mehr Bauern und Bäuerinnen flüchten in den Selbstmord.

„Seeds of Profit“ dokumentiert die Macht der Großkonzerne, die durch den Besitz und Verkauf von Obst- und Gemüsesamen LandwirtInnen in der ganzen Welt regelrecht ausbeuten. Die gezüchteten Sorten sind nur einmalig verwendbar und müssen jährlich neu gekauft werden. 

„Danke für den Regen“ ist ein Portrait des kenianischen Aktivisten Kisilu Musya, der unermüdlich versucht seine Community von Ideen zu überzeugen, die die verheerenden Folgen des Klimawandels in seiner Region eindämmen. Sein Aktivismus bringt ihn bis zur UN-Klimakonferenz nach Paris.

Filmprogramm in Tirol

Die Kinotickets kosten 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

  • 16.3.2020, Theatersaal im Hotel Tipotsch – altes Kino in Stumm im Kinosaal, 20:00, Bittere Ernte
  • 17.3.2020, LEOKINO Innsbruck, 17:50, Seeds of Profit
  • 18.3.2020, Die Bäckerei – Kulturbackstube Innsbruck, 19:00, Danke für den Regen
Autor:

Agnes Czingulszki (acz) aus Innsbruck

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