Altstadt-Baustelle
Im Mai starten die Vorarbeiten, "buddeln, bauen, bummeln" als Devise

Informationen zur Altstadt-Baustelle durch die Stadt und die IKB
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INNSBRUCK. Die Stadtregierung informiert per Video-Pressekonferenz über das „Bauvorhaben in der Altstadt“. Die nötigen Vorarbeiten beginnen im Mail.

Ablaufplan

Die Stadtregierung mit Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, Stadträtin Elisabeth Mayr sowie Stadträtin Christine Oppitz-Plörer informieren von Seiten der Stadtverwaltung aus über das Bauprojekt. Von Seiten der Innsbrucker Kommunalbetrieben informieren Vorstandsdirektor Thomas Pühringer, Ulrike Resch-Pokorny und Eckart Pichler erklären als Experten der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) den Ablauf. Gemeinsam unterstreichen die Verantwortlichen nochmals die Wichtigkeit der Sanierungsarbeiten der teilweise bis 130 Jahre alten Wasserleitungen.

Vorarbeiten

Neben den bereits bekannten Zeitrahmen informiert die IKB, das nötige Vorarbeiten für dieses Projekt bereits im Mai starten. Die einzelnen Bauabschnitte finden in vier Etappen statt und werden planmäßig präsentiert (detaillierte Informationen dazu finden Sie in diesen Stadtblatt Artikel). Die Bauarbeiten werden neben der Sanierung der Wasserleitung für die Herstellung diverser anderer Leitungen genutzt. Die endgültige Oberflächenwiederherstellung in der Altstadt ist aufgrund der nötigen "Setzungen" erst nach einer gewissen Dauer nach Beendigung der Baustelle möglich. Thomas Pühringer setzt in allen Bereichen vor allem auf eine intensive Zusammenarbeit mit allen betroffenen Unternehmen und deren Interessensvertretungen. Uschi Schwarzl zeigt sich erfreut, dass die Stadtkoalition einhellig das Projekt vorgezogen hat. "Buddeln, bauen, bummeln soll für die nächsten Wochen die Devise in der Altstadt sein", meint die Vizebürgermeisterin. Die Abstimmung zwischen Touristiker und Wirtschaftsunternehmen in der Altstadt war ein wichtiger Faktor, führt Johannes Anzengruber aus. "Vor allem auch unter Berücksichtigung der Gefahren durch die Verzögerung der Sanierungsarbeiten ist der jetzige Beginn der Baustelle eine große Chance." Wirtschaftstadträtin Christine Oppitz-Plörer sieht die Baustelle als auch ein wichtiges Zeichen für die Wirtschaft, da in Innsbruck etwas weitergeht. "Das Freiluft-Kaufhaus Altstadt ist ein wichtiger Faktor für die Stadt, der laufende Zugang zur Altstadt und deren Geschäfte ist immer zugänglich." Oppitz-Plörer hofft auch eine baldige Öffnung der Gastronomie die in Verbindung mit dem Handel ein große Rolle spielt. Betroffen ist unter anderem auch die "Golden Roof Challenge", wie Stadträtin Elisabeth Mayr informiert. Aktuell ist der besondere sportliche internationale Wettbewerb im Herbst geplant, als Ausweichort ist die Maria-Theresien-Straße vorgesehen. Von Seiten der IKB wird es für die einzelnen Bauabschnitte eigene Bausprechstunden geben, außerdem werden Kommunikationsmöglichkeiten geprüft.

Unternehmerwünsche

Der Altstadtverein (IAI) hat von Seiten der Stadt Innsbruck eine breite Unterstützung für die betroffenen Unternehmen gefordert:

  • Umgehend Gespräche mit den Hauseigentümern in der Altstadt zu führen, um sie zu einer Reduzierung und Stundung der Mietkosten während der Bauzeit zu bewegen.
  • Die Kommunalsteuer - für jene Betriebe, die überhaupt noch Angestellte haben - vollständig im Baujahr zu erlassen.
  • Weiters Verhandlungen mit IKB, Verbund und TIGAS zu führen, damit die Strom-, Wasser- und Gaskosten auf 25 % gesenkt werden.
  • Gebühren für Gastgärten vollkommen zu erlassen.
  • Gespräche mit der WKO zu führen, um die Grundumlagen für den entsprechenden Zeitraum (Corona- UND Baustellenzeit) auszusetzen.
  • Die verpflichtende Tourismusabgabe des Landes für den Zeitraum der zwei Krisen (Corona und Baustelle) zu erlassen.
  • Möglichkeit der Stundungen bei SVS, ÖGK und Finanzamt - gleich wie bei der Coronakrise - zu erwirken.
  • Das Fennerareal als Parkplatz zu öffnen (z.B. 2 Stunden gratis parken, dann 50 Cent/Stunde und ab 18.00 Uhr gratis).
  • Die Parkraumbewirtschaftung auf 19.00 Uhr zu begrenzen.
  • Die PR Gruppe mit einem Mehrfachen der vorgesehenen Mittel auszustatten und die Aktivitäten zeitnah zu starten.
  • Eventuell sind auch Hilfsfonds mit Stadt- oder Landesgarantien bei den Banken einzurichten.

Die Stadtregierung meint in der Pressekonferenz dazu: "Wir prüfen die Vorschläge auf die Möglichkeiten der Umsetzung. Manches wird gehen, manches nicht", hält Bürgermeister Georg Willi dazu. Christine Oppitz-Plörer ergänzt: "Wichtig ist vor allem die Information, dass die Altstadt durchgehend geöffnet bleibt. Die Gastgärtenbeiträge sollen in der Bauphase erlassen werden." Johannes Anzengruber hält fest, dass in den nächsten Tagen Gespräche geführt werden, um die Wünsche der IAI zu besprechen und im Rahmen eines Schulterschlusses möglichst viel umzusetzen. TVB und STadtmarketing wird sich um die Fragen der Attraktivität und einer Erlebnisbaustelle widmen."  Uschi Schwarzl hält fest: "Betreten der Baustelle ausdrücklich erwünscht."

Wie ist Ihre Meinung zur Altstadt-Baustelle, machen Sie mit der Stadtblatt-Umfrage der Woche.

Alle Informationen und den detaillierten Baustellen-Fahrplan zur Altstadt-Baustellen finden Sie hier.

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