Pradler Saggen
Im November Spatenstich für "Studententurm"

Start für das studentischen Wohnen durch die NHT.
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INNSBRUCK. Im November soll der Spatenstich für leistbare Studentenwohnungen in Innsbruck erfolgen. Der 3. Bauabschnitt in der Kärntner Straße soll rund 1.000 Studierenden eine Heimat bieten.

Prioritätenkatalog

Die NEUE HEIMAT TIROL (NHT) beginnt jetzt mit der Umsetzung des ersten Projekts des studentischen Wohnens in Innsbruck. Bürgermeister Georg Willi informiert über den aktuellen Stand des gemeinsam zwischen Stadt und Land erstellten Prioritätenkatalogs: "Neben diesen tollen Auftakt befinden sich die Projekte Ulfiswiese, Schlachthof und Karmelitergasse in der Wettbewerbsphase. Der Sandwirt wird für den Wettbewerb vorbereitet und in Zusammenarbeit mit der Kirche gibt es drei weitere Projekte für das städtische Studentenwohnen." In der Karmelitergasse sind weitere 100 Plätze geplant und soll von IIG umgesetzt werden. Neben der Technik, am Areal Ulfiswiese, sollen 200 Wohnplätze für Studierende durch den gemeinnützige Wohnbauträger Frieden entstehen. 

Studententurm

Im Rahmen des aktuellen Neubauprojekts im Pradler Saggen werden von der NHT auch 38 Studentenwohnungen mit insgesamt 96 Plätzen errichtet. Die Fertigstellung und Übergabe ist für 2023 geplant. Die Gesamtbaukosten betragen ca. 35,4 Mio. Euro. Im Studententurm sind alle Zimmer möbliert, W-LAN steht zur Verfügung und die Ausstattung des Fitnessraums, Musikzimmers, Fernsehzimmers sowie der Küche werden von der NHT übernommen und sind im Mietpreis inkludiert. Dieser beträgt 350 Euro im Monat.

Bürgermeister Georg Willi und Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader präsentieren gemeinsam mit den NHT-Geschäftsführern Hannes Gschwentner (re.) und Markus Pollo (li.) sowie Architektin Silvia Boday (Bildmitte) die Pläne für neuen Studierenden-Wohnraum in der Landeshauptstadt.
  • Bürgermeister Georg Willi und Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader präsentieren gemeinsam mit den NHT-Geschäftsführern Hannes Gschwentner (re.) und Markus Pollo (li.) sowie Architektin Silvia Boday (Bildmitte) die Pläne für neuen Studierenden-Wohnraum in der Landeshauptstadt.
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Leuchtturmprojekt

„Knapp ein Jahr nach der letzten Arbeitssitzung geht es jetzt endlich mit der Umsetzung los“, freut sich Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader: „Seitens des Landes Tirol stellen wir insgesamt 50 Mio. Euro an zusätzlichen Fördermitteln für die Schaffung von neuen und leistbaren Wohnungen für Studierende bereit.“ Bürgermeister Georg Willi betont: „Die NHT als gemeinsamer Bauträger von Stadt und Land setzt mit ihrem Projekt den Startschuss für eine breit angelegte Wohnoffensive für Studierende. Wir hoffen auf viele weitere Projekte. Vom neuen Angebot profitieren letztendlich nicht nur die Studierenden, sondern die ganze Stadt.“ Für NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner steht fest: „Als größter gemeinnütziger Bauträger Tirols stehen wir für höchste Wohnqualität zu leistbaren Preisen. Dieses Ziel wird auch bei diesem Projekt verfolgt.“ Die Konzeption und Planung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Innsbrucker Architektin Silvia Boday, die für die ersten, bereits fertiggestellten Wohnhäuser am Standort der ehemaligen Südtiroler Siedlung verantwortlich zeichnet.

Studententurm

Ein für die dritte Baustufe vorgesehener Turm wurde dabei für studentisches Wohnen adaptiert. Insgesamt 38 Zwei- und Drei-Zimmerwohnungen finden über elf Etagen Platz. Im Erdgeschoß ist eine große Gemeinschaftsküche untergebracht, die sowohl von den Studierenden genutzt, als auch extern für Veranstaltungen und Events angemietet werden kann. „Diese Generation lebt nach dem Motto der ‚sharing communities‘. Diesen Anspruch haben wir auch in der Planung und Ausstattung unserer neuen Studentenwohnungen berücksichtigt und setzen hier neue Maßstäbe“, erklärt NHT-Geschäftsführer Markus Pollo.

Fertigstellung bis 2023

Im vierten Obergeschoss ist eine Dachterrasse geplant, die den Bewohnerinnen und Bewohner für Allgemeinzwecke zur Verfügung steht. Auch das Energiekonzept des Gebäudes entspricht den neuesten Klimastandards mit einem Fernwärmeanschluss sowie großflächigen PV-Anlagen am Dach. Der offizielle Baustart erfolgt voraussichtlich im November 2021. Neben dem Studenten-Wohnturm werden zudem 151 Mietwohnungen sowie eine Tiefgarage errichtet. Die Gesamtbaukosten betragen ca. 35,4 Mio. Euro.

Rechtliche Herausforderungen

Das erste Studentenwohnprojekt der NHT stellt die Verantwortlichen auch vor rechtlichen Herausforderungen. So ist die Wohnungs- bzw. Zimmervergabe in enger Zusammenarbeit mit der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) Innsbruck geplant. Die ÖH hat ein Vorschlagsrecht. Für Bgm. Georg Willi und NHT-GF Markus Pollo ein Pilotprojekt. "Die Förderungswürdigkeit im Sinne der Bestimmungen der Wohnbauförderung wie Einkommensgrenze, kein weiteres Eigentum, etc. muss gegeben sein", informiert Pollo. "Hier übernimmt die ÖH eine wichtige Kontrollfunktion, gleichzeitig muss auf die Ausgewogenheit der WG-Räume geachtet werden", betont Willi. Die Vergabe der Wohnungen soll ausschließlich an Studenten erfolgen. Der Mietvertrag wird jeweils auf drei Jahre abgeschlossen, eine einmalige Verlängerung auf maximal sechs Jahre ist angedacht. Für die Verantwortlichen ist es vor allem wichtig, dass es sich um kein Studentenheim im Sinne des Studentenheimgesetzes handelt.

350 Euro Zimmer

Vor allem der Preis des WG-Zimmers soll das Interesse der Studenten wecken. Im Studententurm sind alle Zimmer möbliert, W-LAN steht zur Verfügung und die Ausstattung des Fitnessraums, Musikzimmers, Fernsehzimmers sowie der Küche werden von der NHT übernommen und sind im Mietpreis inkludiert. Dieser beträgt 350 Euro im Monat.

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