Musiktheaterpreise
Innsbrucker Theaterszene darf zu Recht mehrfach jubeln

Gewinner OFF Theater Preis: Die Volkskantine/Die Dreigroschenoper.
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  • Gewinner OFF Theater Preis: Die Volkskantine/Die Dreigroschenoper.
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INNSBRUCK. In Schloss Lamberg in Steyr darf die Innsbrucker Theaterszene mehrfach jubel und sich feiern lassen. Das Landestheater, die Festwochen der Alten Musik und der Verein Volkskantine wurden ausgezeichnet. Ein wichtiges Zeichen für die Tiroler Kulturfamilie und vor allem für die Off-Theater-Szene.

Gratulation

Über Musiktheaterpreise dürfen sich freuen: „The Tempest“, eine Choreographie von Landestheater-Tanzchef Enrique Gasa Valga, als beste Ballettproduktion. Laura Schneiderhan, Hauptdarstellerin in der Landestheater-Produktion „Heute Abend Lola Blau“, wurde mit einem Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, die sich im Corona-Sommer 2020 mit reduziertem Programm präsentierten, wurden mit dem Preis für das beste Festival prämiert. "Wir sind sehr glücklich und äußerst dankbar, dass die Arbeit der Innsbrucker Festwochen so gewürdigt wird", freuen sich Markus Lutz (Geschäftsführer), Alessandro De Marchi (Intendant) und Eva-Maria Sens (Betriebsdirektorin). 

Stolze Gewinner

Dreigroschenoper

Die Aufführung der "Dreigroschenoper" am Schloss Mentlberg sorgt im vergangenen Sommer für viel Beifall der Besucher und der Szene. Innerhalb kurzer Zeit hat der Verein Volkskantine ein besonderes Kulturerlebnis für das coronageplagte Publikum geschaffen. Großartige Darstellung, einzigartiges Ambiente, viele Kleinigkeiten die den Besuch zum Erlebnis machten. Der österreichische Musiktheaterpreis in der Kategorie "Off-Theater" ist mehr als verdient. Was Lisa Hörtnagl, Francesco Cirolini und Co. zur Auszeichnung sagen, lesen Sie demnächst im Stadtblatt.

Lisa Hörtnagl bei ihren Dankesworten.
  • Lisa Hörtnagl bei ihren Dankesworten.
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Die Erfolgsgeschichte der Dreigroschenoper im Stadtblatt

Die Vorstellung "Wir brennen auf unseren Auftritt"
Die Dreigroschenoper, eine Fotostory
Theater Kritik: schlichtweg eine Sensation

Ein Strahlen bei der Gratulation
  • Ein Strahlen bei der Gratulation
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Grandiose Leistung

Die Kulturredaktion des Stadtblatts über die Aufführung: "Thomas Lackner und Brigitte Jaufenthaler geben als Ehepaar Peachum in ihrer sprachlichen wie gesanglichen Präzision gleich von Anfang an den Ton vor. Daniela Bjelobradic ist als deren Tochter Polly, die sich ausgerechnet mit ihres Vaters Widersacher Macheath ins Ehebett legen wird, hinreißend überdreht und trotzdem in jeder Sequenz von einer geradezu naiven Wahrhaftigkeit. Lisa Hörtnagls Spelunkenjenny trägt die abgründige Melancholie des ganzen Stückes in ihrer Stimme. Rafael Haider begeistert als filigraner schwarzgewandeter Moritatensänger auf überdimensionierten Plateauschuhen mit der berühmten Moritat von Meckie Messer. Francesco Cirolini mimt den Bösewicht Maceath: er ist ein galanter Haudegen, dem man seine Schandtaten gar nicht recht glauben mag. Kapellmeister Kasper de Roo unterstützt ihn wie auch die anderen Darsteller/innen bei den Gesangspartien nach Kräften, denn Weills Musik ist ebenso wunderbar wie tückisch. Esther Frommann zeigt in ihrer Ausstattung zwar das Elend der Gestrandeten, das auch ein Boot sinnfällig andeutet, lässt aber immer noch einen Rest von Würde und Eleganz durchschimmern. „Ist das nötige Geld vorhanden, ist das Ende meistens gut“, textete Brecht in der Schluss-Strophe der Moritat. Und zuweilen ist es so wie hier geradezu grandios. (CF)"

Ein Theatererlebnis am Schloß Mentlberg: Die Dreigroschenoper
  • Ein Theatererlebnis am Schloß Mentlberg: Die Dreigroschenoper
  • Foto: Stadtblatt
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