Stadtblatt-Serie (Umfrage)
Innsbrucks Plätze: Auf der Suche nach dem Grün

Der Eduard-Wallnöfer-Platz: wenig Grün und die Gefahr der "Schneeblindheit"
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  • Der Eduard-Wallnöfer-Platz: wenig Grün und die Gefahr der "Schneeblindheit"
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INNSBRUCK. Es gibt die bekannte Plätzen wie Eduard-Wallnöfer-Platz (Landhausplatz), den Sparkassenplatz oder den Marktplatz und es gibt die weniger bekannten wie den Helga-Krismer-Platz, den Otto-Hittmair-Platz oder den Hermann-Buhl-Platz. Das Stadtblatt hat sich auf die Spurensuche nach den Innsbrucker Plätzen gemacht und vor allem eines festgestellt: Grünoasen auf den Plätzen sind eine wahre Seltenheit und das Thema Stadtklima und Platzgestaltung rückt immer mehr in den Mittelpunkt.

Zum Thema Plätze in Innsbruck, was ist Ihnen am wichtigsten.

Eduard-Wallnöfer-Platz

Der architektonische Anspruch des 2010 neugestalteten Landhausplatzes ist hoch: "Die Topohraphie wird im städtischen Kontext durch ihre Materialien und Funktion zur urbanen Plastik. Die gespeicherte Zeit des Platzes gerät wieder in Fluss. Urbane und landschaftliche Typologien werden in eine begehbare Bodenplastik übersetzt - eine Bühne für das Land in der Stadt." 9.000 Quadratmeter umfasst die Fläche, die um 6,3 Millionen Euro verbetoniert wurde. Im Sommer erhitzt der Platz nicht nur die Umgebung und sorgt bei Sonneneinstrahlung für das Gefühl der "Schneeblindheit", auch die Politik beschäftigt sich immer wieder mit dem "Beton-Landhausplatz". Das Stadtblatt widmet dem Landhausplatz, seinen Vor- und Nachteilen, seiner Auswirkung auf das Klima rund um den Platz und möglichen neuen Ideen einen ausführlichen Beitrag.

Bozner Platz, demnächst soll der Platz neu gestaltet werden.
  • Bozner Platz, demnächst soll der Platz neu gestaltet werden.
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Hat Innsbruck genug Plätze?

Aktuelles rund um die Plätze in Innsbruck
Haus der Musik: Rätselraten um Rotbuche, Gutachten spricht von Gefahr
Bozner Platz: so geht es nach der Panne rund um die Neugestaltung weiter

Viele Plätze

Bozner Platz, Leipziger Platz, Pradler Platz, Südtiroler Platz, Domplatz, Sparkassenplatz, Adolf-Pichler-Platz, Böhm-Bawerk-Platz, Christop-Probst-Platz, Hans-Brenner-Platz, Helga-Krismer-Platz, Hermann-Buhl-Platz, Karl-Rahner-Platz, Lois-Welzenbacher-Platz, Martin-Luther-Platz, Otto-Hittmair-Platz, Bischof-Reinhold-Stecher-Platz, Wiltener Platzl oder Kaiserschützenplatz. In allen Innsbrucker Stadtteilen sind Plätze zu finden. Manche groß, manche eher klein. Manche für dasStadtbild prägend, manche eher versteckt. So finden man den Otto-Hittmair-Platz im Innenbereich zwischen der technischen Universität und dem Technologiepark der Uni in Hötting West. Der Lois-Welzenbacher-Platz ist in Wilten hinter dem ehemaligen Adambräu zu finden. Der Helga-Krismer-Platz befindet sich im Gewerbegebiet Rossau in der Eduard-Bodem-Gasse vor den Büroräumlichkeiten der Tiroler Bezirksblätter.

Südtiroler Platz: Bahn, Bus, roter Asphalt aber keine Grünoase.
  • Südtiroler Platz: Bahn, Bus, roter Asphalt aber keine Grünoase.
  • Foto: innsbruck.gv.at/stadtplan
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Sollen die Plätze mehr begrünt werden?

Neue Plätze

Innsbrucks Stadtpolitik hat in den vergangenen Wochen auch Entscheidungen für neue Plätze getroffen. Messe-Park: Um 710.000 Euro entsteht auf 2.800 Quadratmetern bis Mai 2022 eine Grün-Oase mit Wasserelementen, mehr Bäumen und Platz für Veranstaltungen. Begleitet wird das Stadtklima-Modellprojekt "cool-INN" vom Arbeitsbereich für Umwelttechnik der Universität Innsbruck und der Universität für Bodenkultur Wien. Mit dem Beschluß für das Kulturquartier 2018plus wird im Bereich des HdM (Haus der Musik) eine neue Park- und Begegnungszonenfläche gestaltet. Um rund 5,2 Mio. Euro wird der Straßenraum zwischen Universitätsstraße und Rennweg von der Sillgasse bis zur Herrengasse neu gestaltet. Auch am Vorplatz vor dem Haus der Musik Innsbruck sollen bauliche Verbesserungen und ein adaptiertes Grünraumkonzept umgesetzt werden.

Marktplatz: der rote Streifen ist der Fahrradweg, Sitzmöbel wurden aufgestellt, Grün fehlt.
  • Marktplatz: der rote Streifen ist der Fahrradweg, Sitzmöbel wurden aufgestellt, Grün fehlt.
  • Foto: innsbruck.gv.at/stadtplan
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Bozner Platz neu: der Platz soll gepflastert werden.

Innenstadt

Ein Großteil der Plätze befindet sich im Innenstadtbereich.Der Bozner Platz harrt bekanntermaßen seinen Umbauplänen und soll künftig eine gepflasterte Begegnungszone werden. Der Südtiroler Platz wird geprägt durch den Bahnhof und den Autobusbahnhof. Der rote Asphaltbelag sorgte vor Jahren für heftige Diskussionen. Am Adolf-Pichler-Platz findet man noch grüne Wiese, Bäume und einen Kinderspielplatz. Die Grünanlage des Domplatzes wurde vor kurzen neu gestaltet. Der Böhm-Bawerk-Platz befindet sich zwischen dem MCI und der SOWI und gilt mit seiner Wiese als beliebter Treffpunkt der Studenten. Vor dem Hauptgebäude der Universität Innsbruck befindet sich der Christop-Probst-Platz. In der Universitätsstraße vor der Jesuitenkriche ist der gepflasterte Karl-Rahner-Platz. Und vor der Universitätskirche ist der begrünte und mit Bäumen bepflanzte Bischof-Reinhold-Stecher-Platz.

Sparkassenplatz und Gilmstraße: der Sparkassenplatz wird gerade neu gestaltet, die Gilmstraße wird durch den Neubau der Tiroler Versicherung ein neues Erscheinungsbild bekommen. Die Hoffnung aufGrünflächen ist vorhanden.
  • Sparkassenplatz und Gilmstraße: der Sparkassenplatz wird gerade neu gestaltet, die Gilmstraße wird durch den Neubau der Tiroler Versicherung ein neues Erscheinungsbild bekommen. Die Hoffnung aufGrünflächen ist vorhanden.
  • Foto: innsbruck.gv.at/stadtplan
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Das Kulturquartier 2018PLUS wird zur Begnungszone undFußgängerzone.

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