Kaiser-Maximilian-Preis 2021
Jury hat entschieden, Preis wird im Okt. bekanntgegeben

Die Jury tagte und hat entschieden. Wer den Kaiser-Maximilian-Preis erhält, wird aber im Oktober entschieden.
  • Die Jury tagte und hat entschieden. Wer den Kaiser-Maximilian-Preis erhält, wird aber im Oktober entschieden.
  • Foto: Stadt Innsbruck
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

Die Bewerbungsfrist für den Kaiser-Maximilian-Preis 2021 endete am 31. Jänner 2021. Während der dreistündigen Online-Jurysitzung Anfang März wurde in drei Abstimmungsrunden das Gewinnerprojekt bestimmt. Wer den mit 10.000 Euro dotierten Preis erhält, wird bei der Verleihung am 14. Oktober 2021 bekanntgegeben.

INNSBRUCK. „Es freut mich besonders, dass der Jugend und ihrem Engagement eine zentrale Rolle beim diesjährigen Preis zukommt. Das zeigt sich auch darin, dass im Vorfeld der Preisverleihung zusätzlich eine in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Siegerprojektes eigens für Schülerinnen und Schüler konzipierte Veranstaltung geplant ist“, unterstreicht Bürgermeister Georg Willi.
„Die vielen Einreichungen zeigten großes Potenzial und die Wahl ist uns wirklich schwergefallen. Jetzt steigt natürlich auch die Vorfreude auf die Preisverleihung, die hoffentlich vor Publikum stattfinden kann. Das Rahmenprogramm sieht auch eine Veranstaltung für interessierte Bürgerinnen und Bürger vor, bei der auch jene Projekte, die in der engeren Auswahl waren, einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden sollen“, betont die zuständige Stadträtin Christine Oppitz-Plörer.

Bewerbungsrekord

Das hohe Interesse an dem mit 10.000 Euro dotierten Preis zeigte sich auch an den zahlreichen Bewerbungen. Wurden 2019 insgesamt 15 Projekte eingereicht, gingen dieses Mal 56 Bewerbungen aus 14 europäischen Staaten ein. Der Preis stand unter dem Schwerpunkt „Herausforderungen gemeinsam begegnen – Europa stärken. Zivilgesellschaftliches Engagement und der Beitrag der europäischen Jugend in Zeiten der Krise.“
„So viele tolle Projekte, die in diesem Jahr eingereicht wurden, und alle getragen vom Grundgedanken eines starken geeinten und gemeinsamen Europa! Genau dazu wollen wir mit diesem Preis beitragen, und das ist dank aller, die heuer mitgemacht haben, wunderbar gelungen. Besonders freut mich natürlich, dass das diesjährige Motto die Jugend in den Fokus nimmt. Denn es sind die gegenwärtigen Jugendlichen, die das zukünftige Europa gestalten werden und deren Initiativen und Zugänge es verdient haben, gehört, gesehen und ernst genommen zu werden“, erklärt Kultur- und Bildungslandesrätin Beate Palfrader.

Wer entscheidet

Die Jury setzte sich zusammen aus Vertretern und Vertreterinnen des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, der Universität Innsbruck, der Versammlung der Regionen Europas (VdR), des Kongresses der Gemeinden und Regionen Europas (KGRE), dem Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) sowie dem Ausschuss der Regionen Europas (AdR).

Preis im Wandel

Anlässlich des Kaiser-Maximilian-Jahres 2019 erneuerten das Land Tirol und die Stadt Innsbruck den Ausschreibungsprozess. Wurden ehemals herausragende Persönlichkeiten aus der europäischen Regional- und Kommunalpolitik geehrt, werden nun Projekte und Initiativen prämiert, die sich in gemeinsamer und nachhaltiger Weise dem europäischen Gedanken verschrieben haben. Der Preis besteht aus einer Urkunde, einer Medaille in Form eines Schautalers von Kaiser Maximilian I. aus dem Jahr 1509 sowie einem Geldpreis in der Höhe von 10.000 Euro.

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