Kampfsport aus Israel – Krav Maga

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(vk). Seit 2003 gibt es den Krav Maga-Sportverein in Innsbruck. Krav Maga ist eine israelische Kampfsportart, die ursprünglich für das israelische Militär entwickelt wurde um Soldaten in kurzer Zeit Nahkampftechniken zu vermitteln.

Der Verein in Innsbruck legt seinen Schwerpunkt aber nicht auf das Militär, sondern auf die zivile Selbstverteidigung.

Deeskalation hat Vorrang
"Wir legen besonderen Wert darauf, dass unsere Mitglieder verhältnismäßig reagieren, sodass niemand unnötig zu Schaden kommt. Wir differenzieren auch zwischen Selbstverteidigung von Frauen und Männern", erklärt Trainer Robert Kruckenhauser. Derzeit sind rund 35 bis 40 Leute, davon 15 Frauen, beim Verein dabei. Jeden Mittwoch wird trainiert, im Herbst soll eine weitere Einheit dazukommen. Ein Zehnerblock kostet ermäßigt 85, sonst 95 Euro, so ist es auch möglich, nicht regelmäßig zum Training zu kommen. "Wir haben viele Securities, Leute von der Exekutive oder mit Nachtdiensten bei uns", so Kruckenhauser.

Geistige Reife nötig
Aufgenommen werden nur Personen, die einen gewissen Grad an "geistiger Reife" aufweisen. "Da selektieren wir sehr streng", betont Kruckenhauser. Im Training wird nicht nur der Kampfsport trainiert, vor allem werden die Leute auf brenzlige Situationen vorbereitet. "Viele wissen nicht, wie sie mit manchen Situationen umgehen sollen. Wie man sich beispielsweise als Frau verhält, wenn man nachts alleine in eine Tiefgarage geht. Wir zeigen immer Wege auf, wie man sich schon im Vorfeld verhalten kann", so Kruckenhauser.

Techniken für jede/-n
"Es werden verschiedenste Arten gezeigt, wie man sich verteidigen kann. So kann sich jeder die richtige Technik für sich aussuchen", meint Thorsten Schäfer, der jetzt die Instruktorenausbildung macht. Warum es sich lohnt, diesen Sport auszuprobieren: Er mache nicht nur fit, sondern auch selbstbewusster und nebenbei mache das Trainieren richtig Spaß.
Link zum Verein: www.kravmagainnsbruck.at

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