Keine Chance für Hochwasser

Der modernste Stand der Technik am Marktplatz: Für die Zukunft haben die IKB das Hochwasserproblem im Griff.
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  • Der modernste Stand der Technik am Marktplatz: Für die Zukunft haben die IKB das Hochwasserproblem im Griff.
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

INNSBRUCK. Am Marktplatz werden von Woche zu Woche die Zäune und andere Baustellenutensilien weniger: Das Hochwasserpumpwerk der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) nähert sich seiner Fertigstellung. Ende Oktober sollen die Bauarbeiten – samt Einbau der elektronischen Geräte – fertiggestellt werden. Interessant ist auch, dass – gemeinsam mit der Stadt – am Hochwasserpumpwerk eine zirka 40 qm große Plattform errichtet wird. Diese soll tagsüber begehbar sein.


Neuester Stand

Es ist eine der größten Investitionen zum Hochwasserschutz der Altstadt. Mit dem Pumpwerk können 2.800 l Wasser/Sekunde – die Menge eines großen Löschwagens – in den Inn gepumpt werden. Wie Marcus Apperl (IKB-Abteilungsleiter für Kanalisation) erklärt: "Das ist der neueste Stand der Technik. Damit können wir das Risiko vermindern, dass die Innenstadt überflutet wird." Diese Investition war schon dringend notwendig: Die IKB beobachten seit einiger Zeit, dass Regenschauer kleinräumiger, aber heftiger werden. Durch die "befestigten Flächen" fließt das Wasser nicht mehr in den Grundboden, sondern in die Kanalisation. Wenn die Kanalisation das Wasser nicht mehr abführen kann, drückt es die Kanaldeckel hoch und die Straße wird überflutet. Innsbruck verfügt über ein 400 km langes Kanalnetz. Die ältesten Rohre stammen aus dem Jahr 1900 – Sanierungen werden ständig durchgeführt.

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