Innsbrucker Polit-Ticker
Keine Selbsttests auf den städtischen Almen

Die Wirtsleute der vier städtischen Almen an der Nordkette freuen sich über das Angebot der Teststation am Parkplatz der Nordkettenbahnen, auf den Almen werden keine Selbsttests angeboten. von links nach rechts: Bodenstein Alm: Bernhard & Ruth, Umbrüggler Alm: Sonja & Thomas, Dr. Anna Bischof für das Testteam, Höttinger Alm: Bernhard, Arzler Alm: Christina & Alexander
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  • Die Wirtsleute der vier städtischen Almen an der Nordkette freuen sich über das Angebot der Teststation am Parkplatz der Nordkettenbahnen, auf den Almen werden keine Selbsttests angeboten. von links nach rechts: Bodenstein Alm: Bernhard & Ruth, Umbrüggler Alm: Sonja & Thomas, Dr. Anna Bischof für das Testteam, Höttinger Alm: Bernhard, Arzler Alm: Christina & Alexander
  • Foto: Nordkettenbahn
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INNSBRUCK. Ideenklau in der Innsbrucker Politik, die Öffnung mit 19.5., die Öffnungszeiten der städtischen Almen, Buchungslage im Tourismus und der Ausbau an Testmöglichkeiten sowie eine etwas "größere" Eröffnung der Sonnenterrasse mit 200 m2 um 51.000 Euro bei der Markthalle und neue Rundbänke.

Ideenklau

Mangels eigener Ideen propagiert die Grüne Klubobfrau Janine Bex Vorstellungen zur besseren Erschließung des neuen Wohngebiets „Pradl Süd“ durch die Tram, die schlicht und einfach nicht von ihr und den Grünen stammen, stellt SPÖ-Klubobmann Helmut Buchacher gegenüber der Stadtblatt-Redaktion verärgert fest. "Es war meine Person die schon Mitte 1990 als IVB-Betriebsratsvorsitzender den Zusammenschluss der Linie 1 mit der Linie 3 vorgeschlagen und später immer wieder über die SPÖ im Gemeinderat und in Wahlen eingefordert hat. Dazu gab es von mir ein eigenes Konzept um das IVB-Liniennetz zu erneuern, dies habe ich auch an den damals neuen GF Martin Baltes (1997) übergeben", zeigt Buchacher die politische Entstehung der Idee auf.

Öffi-Erschließung

"Damals ging es auch um eine bessere Öffi-Erschließung für Pradl-Süd, aber auch wegen der Tatsache, dass bei Störungen auf der Einserlinie, es keine Alternativen zur IVB-Betriebsausfahrt für Straßenbahnen gibt. Dieses Problem sollte mit einer zweiten Ausfahrt Richtung Wiesegasse/ Amras gelöst werden. Der jetzige Geschäftsführer Martin Baltes griff meine Ideen für ein attraktives Liniennetz im Zuge der Beschaffung von Straßenbahnen bzw. der Wohnentwicklung Pradl-Süd mit großer Verspätung auf. Spät aber doch!"

Ideenklau

"Diese Pläne waren den Grünen vor allen anderen Parteien bekannt, daher versuchen die Grünen diesen Wissensvorsprung für sich zu nützen und verkaufen dies medienwirksam als ihre Ideen.
Die lange Realisierungsphase einer Verlängerung der Tramlinie habe ich auch im letzten Stadtforum kritisiert, ohne zu Ahnen dass die Grünen dermaßen untergriffig agieren. Abschließend möchte ich nur erwähnen, dass die Grünen sich nicht wundern müssen, wenn dass Klima angesichts ihrer Vorgangsweisen härter wird", meint SPÖ-Gemeinderat Helmut Buchacher.

Testangebot auf der Hungerburg

Gemeinsam mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen wurde auf der Hungerburg das Testangebot für alle Besucherinnen und Besucher des Naherholungsgebiets Nordkette erweitert, um zum Start der Gastronomie den Auflagen gerecht zu werden. Die Innsbrucker Nordkettenbahnen haben seit Mitte Februar als Angebot für ihre Gäste an den Wochenenden eine kostenlose und öffentlich zugängliche Teststation in den Lagerräumlichkeiten am Parkplatz bei der Talstation eingerichtet. Dieses Testangebot wird nun hin zur Gastroeröffnung erweitert und wöchentlich von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen jeweils von 9-14 Uhr angeboten. Gäste der Almen und Restaurants an der Nordkette können so unkompliziert und ohne Voranmeldung vor ihrem Besuch einen Test machen. „Wir sind froh, dass die betreibenden Ärztinnen und Ärzte schnell reagieren konnten und somit dem wahrscheinlich erhöhte Testandrang gerecht werden. Wir haben die Teststation schon im Vorfeld für die Skipistenbenutzung eingerichtet und freuen uns, die ohnehin gute Zusammenarbeit mit den städtischen Almen weiter ausbauen zu können“, so Thomas Schroll, Geschäftsführer der Nordkettenbahnen.

Teststation

„Gerade in der Anfangszeit werden viele Gäste wohl noch auf die 3-Regeln (getestet, geimpft, genesen) vergessen, daher ist es natürlich von Vorteil, dass diese Teststation quasi als letzte Möglichkeit vor dem Einkehren auf den Almen genutzt werden kann“, glauben Christina Meilinger und Alexander Hulak, Pächter der Arzler Alm. Getestet wird in den Lagerräumlichkeiten am oberen Ende des Nordkettenbahnparkplatzes, nach Vorlage der e-Card, kostenlos und ohne Voranmeldung.

Keine Selbsttests

Einigkeit herrscht bei den Pächterinnen und Pächter der städtischen Almen, dass die Selbsttests im Lokal nicht angeboten werden. Es sei schlichtweg nicht möglich, diese Möglichkeit unter Einhaltung der sonst sehr strengen Regeln und der schwierigen Personalsituation gerecht zu werden. Dafür hat man sich für die Teststation stark gemacht, um am 19. Mai wieder in gewohnter Qualität für alle Gäste öffnen zu können.

Öffnungszeiten der Almen

Die Öffnungszeiten bleiben wie bereits in den letzten Saisonen auf den vier städtischen Almen unverändert.
Bodensteinalm: Mittwoch Ruhetag (gilt auch für den 19.05.)
Höttinger Alm: kein Ruhetag
Umbrüggler Alm: Montag Ruhetag
Arzler Alm: Montag Ruhetag (ausgenommen feiertags)
Neuigkeiten bei den Öffnungszeiten gibt es auf der Arzler Alm. „Wir haben einfach gemerkt, dass das Afterwork-Biken noch viel beliebter geworden ist, als es eh schon war. Da wollen wir bei schönem Wetter von Di-Do bis 21:00 Uhr geöffnet lassen, damit man bei einem gemütlichen Aufenthalt, dieses schöne Stück Innsbruck auch nach der Arbeit genießen kann“, freuen sich die Pächter. So wird den vielen Anfragen nach längeren Öffnungszeiten nachgekommen.

Gratis-Testmöglichkeiten in den Stadtteilen

Die Vorbereitungen in der Innsbrucker Gastronomie für das Aufsperren am 19. Mai laufen auf Hochtouren. „Endlich geht es wieder los. Unsere Betriebe sind startklar“, begrüßt Vizebürgermeister Johannes Anzengruber diesen Schritt und verweist auf die aktuell niedrige Corona-Inzidenzzahl in der Landeshauptstadt. „Damit das so bleibt, ist die Eigenverantwortung neben den bewährten Hygienemaßnahmen nach wie vor sehr wichtig“, so Gesundheitsstadtrat Johannes Anzengruber. In Zusammenarbeit mit den Feuerwehren in den Innsbrucker Stadtteilen wurden daher zusätzliche Test-Standorte eingerichtet, die von den Bürgerinnen und Bürgern ohne Anmeldung genutzt werden können. „Somit sind wir für den erhofften Ansturm der Bevölkerung gut gerüstet und schaffen somit die Basisvoraussetzung für den Besuch beim Gastwirt oder den körpernahen Dienstleistern. Wir erwarten aber auch, dass im Mai und Juni die Impfkampagne des Bundes weiter Fahrt aufnehmen wird und bis zum Sommer jeder, der sich zur Impfung angemeldet hat, auch drankommt“, sagt Anzengruber.

Thomas Hackl und Johannes Anzengruber.
  • Thomas Hackl und Johannes Anzengruber.
  • Foto: Wex
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Buchungslage

Die Buchungslage sei im Mai und auch im Juni noch eher verhalten. Die Anfragen seien zwar stark gestiegen, allerdings verunsichern noch die unterschiedlichen Ein- und Ausreisebestimmungen die Gäste. Die neue deutsche Coronavirus-Einreiseverordnung bringe wesentliche Erleichterungen und somit berechtigte Hoffnung, dass aus den Anfragen deutscher Gäste nun auch immer mehr Buchungen werden. „Rund die Hälfte der Innsbrucker Beherbergungsbetriebe öffnen bereits mit 19. Mai, die anderen Hotels werden mit Juni wieder in Betrieb sein. Generell ist die Stadthotellerie noch etwas zurück gegenüber der Wellness-Hotellerie, aber die Anfragen zeigen, dass wir langsam wieder in Fahrt kommen“, informiert der auch für den Tourismus in Innsbruck zuständige Vizebürgermeister. Erfreulich sei, dass die Anfragen und Buchungen für Juli und August stärker ansteigen und für den Hochsommer wieder mit etwas mehr Touristinnen und Touristen in der Stadt zu rechnen ist. „Wir werden im Rahmen der Covid-Verordnung weitere Aktivitäten an Plätzen und Straßen durch Musik, Inszenierungen, Gastgärten usw. setzen, um mehr Gäste in die Stadt zu locken. Wir müssen trotz der derzeitigen geringen Buchungslage optimistisch nach vorne schauen“, stellt Anzengruber abschließend fest.

Sonnenterrasse

Die Attraktivierung des Innsbrucker Marktplatzes schreitet weiter voran. Nachdem Ende April die neuen Sitzmöbel aufgestellt wurden, konnte nun auch die Sanierung der Terrasse pünktlich zur Eröffnung am Mittwoch, 19. Mai 2021, abgeschlossen werden. „Sowohl die Markthalle mit ihrer Sonnenterrasse am Inn als auch der Marktplatz sind beliebte Treffpunkte der Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Auch unsere Gäste schätzen die zentrale Lage und die gastronomische Vielfalt. Es freut mich, dass wir mit den mobilen Sitzmöbeln und der neu gestalteten Terrasse weitere Aufenthaltsmöglichkeiten im Herzen der Stadt schaffen konnten“, betont Bürgermeister Georg Willi. Insgesamt sechs Betriebe bieten an der Terrasse regionale und internationale Köstlichkeiten an. „Als Nahversorgerin spielt die Markthalle im Innsbrucker Stadtgebiet eine wesentliche Rolle. Es freut mich umso mehr, dass die Innsbrucker Bevölkerung auf der neuen hochwertigen Holzterrasse wieder qualitätsvolle Angebote vor Ort genießen kann“, unterstreicht der für das Marktwesen zuständige Vizebürgermeister Johannes Anzengruber.

Machten sich ein Bild von der sanierten Markthallen-Terrasse (v.l.n.r.): Walther Fels (IIG Bereichsleiter Handwerksbetrieb), Gemeinderat Helmut Buchacher, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, Gemeinderat Markus Stoll, Bürgermeister Georg Willi, Dietmar Pfister (Spartensprecher Markthalle), Aufsichtsrat Franz Pegger, Markthallenleiterin Edith Ettlmayr und IIG-Geschäftsführer, Franz Danler.
  • Machten sich ein Bild von der sanierten Markthallen-Terrasse (v.l.n.r.): Walther Fels (IIG Bereichsleiter Handwerksbetrieb), Gemeinderat Helmut Buchacher, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, Gemeinderat Markus Stoll, Bürgermeister Georg Willi, Dietmar Pfister (Spartensprecher Markthalle), Aufsichtsrat Franz Pegger, Markthallenleiterin Edith Ettlmayr und IIG-Geschäftsführer, Franz Danler.
  • Foto: IKM
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Erweiterte Außenfläche

Bei der Begutachtung der Terrasse im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass die komplette Substanz sanierungsbedürftig ist. Während der coronabedingten Schließungszeit konnte die Erneuerung stattfinden, ohne die jeweiligen UnternehmerInnen in ihrem Geschäft zu beeinträchtigen. Durchgeführt wurden die Arbeiten von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG). „Zuerst musste die alte Konstruktion entfernt, anschließend die gesamte Fläche inklusive Absturzsicherung und barrierefreiem Zugang erneuert werden. Zusätzlich konnten wir die Terrasse um weitere 40 Quadratmeter erweitern“, erklärt IIG-Geschäftsführer Franz Danler. Die Gesamtkosten beliefen sich auf knapp 51.000 Euro. „Dank den Erweiterungen stehen unseren Besucherinnen und Besuchern nun mehr als 200 Quadratmeter Sonnenterrassenfläche mit barrierefreiem Zugang und regionalem sowie internationalem Angebot Mitten in der Stadt zur Verfügung“, freut sich Markhallenleiterin Edith Ettlmayr.

Rundbänke

Die Rundbänke auf dem Marktplatz sind Teil eines Gesamtkonzepts für die temporäre Gestaltung des Marktplatzes. Die Sitzkreise sind auf die transparenten Farbkreise am Boden abgestimmt. Das Farbkonzept findet sich auch im neu gestalteten Eingangsbereich zur Markthalle wieder. Die Bänke können jederzeit abgebaut oder verschoben worden. Nach Fertigstellung der Ufermauersanierung werden noch weitere Farbkreise am Boden aufgetragen. „Auch wenn die neuen Möbel zum Treffen einladen, bitten wir trotzdem eindringlich, den Abstand unbedingt zu wahren und die geltenden Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten“, appelliert Bürgermeister Willi abschließend.

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