Kinder ertasteten den Alpenzoo Innsbruck

Alpenzoo
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Mit allen Sinnen konnten Kinder der Frühförderung vom Blinden- und Sehbehinderten-Verband den Alpenzoo spüren und erleben

Die Welt zu entdecken und begreifen zu lernen, ist ein wesentliches Element in der Frühförderung blinder und sehbehinderter Kinder. Am Donnerstag wurde die Tierwelt des Alpenzoos in Augenschein genommen. Ein Highlight für die Kids!

(vk). Blinde oder sehbehinderte Kinder müssen die Welt anders wahrnehmen als sehende Kinder. „Manche Kinder können keine Kuh von einem Pferd unterscheiden, weil sie sie einfach noch nie gesehen bzw. gefühlt haben“, so Maria Gandler, Leiterin der Frühförderung. Diese Kinder müssen ihre Umwelt erspüren und riechen. Dazu bietet ihnen jedes Jahr der Alpenzoo die Gelegenheit. Mit ausgestopften Tieren, Modellen, Knochen, Hörnern und vielem mehr wird den Kindern die Tierwelt näher gebracht. Schafe und Ziegen können sogar direkt angefasst werden. Für die Kinder ist das ein einziger Spaß, aber sie lernen auch wichtige Dinge fürs Leben dabei. Durch die spezielle Führung von Eva Oberauer, Leiterin der zoopädagogischen Abteilung, erfahren die Kinder, wo sie in der Natur aufpassen sollen, z.B. bei Schlangen und können auch das Futter der Tiere fühlen.

Förderung von klein auf
Die Frühförderung ist für Kinder bis sieben Jahren gedacht, die sehbehindert oder blind sind. „Wichtig ist dabei nicht nur die Hilfe für die Kinder, sondern vor allem für die Eltern“, weiß der Obmann des Blinden- und Sehbehindertenverbandes, Dietmar Graff. Die Familien werden einmal in der Woche für ein bis zwei Stunden besucht und im eigenen Umfeld beraten. Die Kosten dafür übernehmen das Land, der Verband und die Eltern mit einem Selbstbehalt von 9 Euro. Mehr Infos: Tiroler Blinden- und Sehbehindertenverband, Amraser-Str. 87, Innsbruck, Tel.: 0512/3342276

Zur Sache

Es gibt Warnsignale, die auf Sehprobleme hinweisen können:

• Danebengreifen

• kein Blickkontakt

• Augenreiben, Zusammenkneifen, Wunsch nach mehr Licht

• Schielen, Augenzittern

• Kind hält Kopf beim Betrachten schief, sitzt nah am Fernseher

• Anstoßen/Stolpern in unbekannter Umgebung

• wenig Interesse an Bilderbüchern, Malen und Basteln

Autor:

Stadtblatt Innsbruck aus Innsbruck

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