Künftige EUSALP Präsidentschaft wird besprochen

Im Rahmen eines informellen Treffens tauschten sich LH Günther Platter mit den Bayerischen Staatsministerinnen Beate Merk (rechts) und Ulrike Scharf auf der Königsalm über die EUSALP aus.
  • Im Rahmen eines informellen Treffens tauschten sich LH Günther Platter mit den Bayerischen Staatsministerinnen Beate Merk (rechts) und Ulrike Scharf auf der Königsalm über die EUSALP aus.
  • Foto: Land Tirol/Berger
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TIROL. Bei einer Wanderung von der Tiroler Blaubergalm bei Achenkirch zur Bayerischen Königsalm, besprachen die drei PolitikerInnen die künftige Präsidentschaft Tirols in der EUSALP (Europäische Makroregionale Strategie des Alpenraums). LH Platter freute sich über das Treffen und konnte bei den amtierenden Präsidenten um Rat, für das zukünftige Amt fragen. 

LH Platter sieht die Schwerpunkte vor allem im Bereich Verkehr, duale Ausbildung, Tourismus oder Naturgefahrenmanagement. Dadurch, dass der Verbund EUSALP zusammen 48 Regionen in sieben Ländern umfasst, mit einer Gesamtbevölkerung von rund 70 Millionen Menschen, erhofft er sich eine Stärke, die sich in Brüssel durchsetzen kann. 

Tirol war von Anfang an einer der Gründungsländer und verfolgt seitdem, mit den seinen anderen Mitgliedstaaten grenzüberschreitende Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur/Verkehr/Vernetzung sowie Energie/Umwelt- und Ressourcenschutz.

Gemeinsam mit Südtirol und Trentino hat Tirol den Vorsitze der Arbeitsgruppe zum Thema Verkehr übernommen. Thema hier ist natürlich wieder die Mautgestaltung und geplante Verkehrsverlagerungen von der Straße auf die Schiene und vielen weiteren straßenentlastenden Maßnahmen.

Was ist die EUSALP?

Die EUSALP umfasst neben den 48 Alpenregionen auch die sieben Alpenstaaten Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Schweiz, Frankreich, Italien und Slowenien mit insgesamt 70 Millionen EinwohnerInnen.

Unter europäischem Dach und mit Unterstützung der EU werden grenzüberschreitende Vorhaben in den Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr, Energie sowie Umwelt-, Kultur- und Ressourcenschutz auf den Weg gebracht. Bayern hat den Vorsitz 2017 von Slowenien übernommen, ab 2018 wird Tirol den Vorsitz übernehmen.

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Das Land Tirol ist aktiver Teil der EUSALP

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