Lawinenwarnung soll sich nach Erkundungsflügen lockern

LH Günther Platter informiert sich laufend zur Schneesituation über die Arbeitseinsätze in den Tiroler Gemeinden.
  • LH Günther Platter informiert sich laufend zur Schneesituation über die Arbeitseinsätze in den Tiroler Gemeinden.
  • Foto: Land Tirol/Sax
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TIROL. Mit Landeshubschrauber, Bundesheer-Helikoptern und sogar einem privaten Hubschrauber wird im Tiroler Oberland seit heute morgen die Lawinensituation eingeschätzt. Mit 24 Erkundungsflug-Anforderungen, vor allem in den Oberländer Gemeinden sind die Piloten recht gefordert. 
Entwarnung kann zwar noch nicht gegeben werden aber eine positive Wetterentwicklung lässt auf ruhigere Zeiten hoffen. Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndiensts der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz erläutert dazu: „Wir haben jetzt eine extrem günstige Wetterentwicklung für die kommenden Tage zu erwarten. Deshalb konnten wir heute die Lawinengefahrenstufe von teilweise 5 auf eine Stufe 4, in Osttirol sogar auf die Stufe 3, senken.“

Vorsicht ist trotzdem geboten

WintersportlerInnen sollten sich trotzdem in Acht nehmen. Besonders für Tourengeher, die abseits der gesicherten Strecken unterwegs sein wollen, bleibt das Risiko sehr hoch. „Die Gefahr ist oberhalb von 2.000 Metern verbreitet als groß einzustufen. Neuschnee und frischer Triebschnee sind störanfällig und können schon bei geringer Zusatzbelastung als Lawine ausgelöst werden", erläutert Mair dazu.

Straßensperren

Zahlreich wurden auch die Straßen gesperrt. Dies soll sich im Laufe des Tages verbessern und die Situation des Nord-Südverkehrs in Tirol wird sich entspannen. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Lawinen-Erkundungsflüge im Tiroler Oberland

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