Lebensretter für Tiroler Schulen

Leben retten mit dem Defi: Derd Pertunaj (Haustechniker), Georg Klammer (Direktor WRG), Carmen Kurz (UNIQA) und Alexander Sulzenbacher-Schell (Jugendrotkreuz Tirol) sind von der Installation am WRG der Ursulinen begeistert.
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  • Leben retten mit dem Defi: Derd Pertunaj (Haustechniker), Georg Klammer (Direktor WRG), Carmen Kurz (UNIQA) und Alexander Sulzenbacher-Schell (Jugendrotkreuz Tirol) sind von der Installation am WRG der Ursulinen begeistert.
  • Foto: Foto: Stephanie Kapferer
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INNSBRUCK. UNIQA macht Herz-Sicherheitsnetz engmaschiger und installiert an sechs Tiroler Schulen einen Defibrillator.

Bei einem Herzstillstand ist schnelles Handeln entscheidend. Wird innerhalb der ersten drei Minuten ein Defibrillator bzw. eine Herzdruckmassage angewendet, können rund 75 % der Patienten überleben. Bereits seit 2018 setzt sich die UNIQA für die Installation von Defibrillatoren im öffentlichen Raum ein. Zusammen mit dem Roten Kreuz wurden seither knapp 100 lebensrettende Geräte zur Verfügung gestellt. In sechs Tiroler Schulen wurden aktuell Defibrillatoren installiert, darunter auch im Wirtschaftskundlichen Realgymnasium der Ursulinen. Dort begrüßt der Direktor des WRG Ursulinen, Georg Klammer, diese Maßnahme sehr. „Der Defibrillator dient zur eigenen Sicherheit und soll einen Beitrag dazu leisten, die Scheu im Bereich von Erste-Hilfe-Maßnahmen zu verlieren“, so Klammer. 

Der Fokus bei den Installationen der Defis lag dabei auf Schulen und Schulzentren. Die rund 5600 Schüler in Tirol sollen nicht nur mit diesem Thema konfrontiert werden, sondern gleichzeitig die Angst vor Erste-Hilfe-Maßnahmen verlieren. Darum werden an jedem neuen Standort – d.h. an jeder Schule bzw. an jedem Schulzentrum – in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Schulungen angeboten.

Hemmschwelle zur Hilfeleistung

Maschinen alleine retten kein Leben. Am wichtigsten ist es zu Handeln. Dass es in puncto „Hilfsbereitschaft“ Nachholbedarf gibt, zeigt eine aktuelle Studie. In Europa ligt die Bereitschaft zur lebensrettenden Hilfe bei rund 60 %, hingegen in Österreich nur bei 40 %. Diese Zahl ist nicht auf mangelnden Willen zurückzuführen, sondern in den meisten Fällen auf die Angst, etwas falsch zu machen. Mit „Denk Mut zum Leben retten. Denk UNIQA“ soll den Schülern diese Angst genommen werden.

Informationen zum Defibrillator und Termine zu bevorstehenden Erste-Hilfe-Kursen finden Sie auf: www.uniqa.at und www.roteskreuz.at
In diesem Verzeichnis können Sie alle Defibrillatoren in Ihrer Nähe finden: www.144.at

Autor:

Stephanie Kapferer aus Innsbruck

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